Sounds
| | Dieser Artikel behandelt das deutsche Musikmagazin "Sounds". Zur gleichnamigen britischen Musikzeitschrift siehe Sounds (Großbritannien), zur gleichnamigen Musiksendung auf den Schweizer Radiosendern DRS 3 und Virus siehe Sounds!. |
Sounds war eine deutsche Musikzeitschrift, die 1966 gegründet wurde. Anfangs lag der Schwerpunkt auf Free-Jazz, ab 1968 dann beim Progressive Rock. Gegen 1978/79 verlagerte sich der Schwerpunkt auf (die damals noch in Deutschland wenig angesehene) Punk- und New-Wave-Musik und wurde zu einer Art "Zentralorgan" der Neuen Deutschen Welle.
Redakteure/Autoren waren unter anderem Rainer Blome, Rolf-Ulrich Kaiser (Frühzeit), Jonas Überohr (eigentlich Helmut Salzinger), Jörg Gülden (Siebziger), die spätere Monitor-Moderatorin Sonia Mikich, der NDW-Erfinder Alfred Hilsberg, der Poptheoretiker Diedrich Diederichsen, sein Bruder Detlef Diederichsen (unter dem Pseudonym Ewald Braunsteiner), Kid P. (eigentlich Andreas Banaski), Joachim Lottmann, Georg Seeßlen, Peter Glaser, Andreas Dorau, Peter Hein, Albert Oehlen, Werner Büttner, Olaf Dante Marx, Reinhard Kunert und Alexander Sevschek (unter den Pseudonymen Xao Seffcheque und O.R.A.V).
Die Publikation wurde 1983 von einem Schweizer Verleger zusammen mit dem Musikexpress aufgekauft, der nur noch eine gemeinsame Publikation namens "Musikexpress/Sounds" herausbrachte, welche inhaltlich weitgehend vom traditionellen Musik- und Journalismusverständnis des Musikexpress bestimmt war. Zahlreiche Redakteure und Autoren von Sounds wechselten daraufhin zur Zeitschrift Spex.


