Home for the elderly

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Altenheim in Berlin

Mit Altenheim (auch Altersheim) bezeichnet der Volksmund in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine zur Unterbringung, Betreuung und Pflege alter Menschen betriebene Heimeinrichtung. Streng genommen ist ein "Altersheim" eine reine Wohneinrichtung. In der Realität steht die stationäre Pflege alter und hinfälliger Menschen in solchen Einrichtungen jedoch im Vordergrund; der Bereich "Wohnen" hat eine untergeordnete Bedeutung eingenommen. Nahezu alle "Altersheime" in den genannten Ländern sind daher eigentlich Altenwohn- und Pflegeheime oder sogar reine Pflegeheime; Bezeichnungen, die auch in den einschlägigen Gesetzen und Vorschriften verwendet werden.

Die Bezeichnung Altenheim hat einen leicht negativen Klang und wird oft mit "Abschieben" verbunden. Viele Altenheime bevorzugen daher Euphemismen wie z. B. "Seniorenresidenz", was aber von den alten Menschen schnell durchschaut wurde. Zudem suggeriert der Begriff, dass hier ausschließlich alte Menschen untergebracht sind. Tatsächlich ist es aber keine Seltenheit, dass auch jüngere Menschen in einem "Altenheim" dauerhaft untergebracht werden, die - z. B. nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung (z. B. Schlaganfall) - ständiger Pflege bedürfen.

Wenn früher vor allem kirchlich getragene Altenheime auch neben Friedhöfen errichtet wurden, so konnte es dafür verschiedene Gründe geben: Da Kirche und Friedhof oft eine räumliche Einheit bilden, sah man es als praktisch an, ein Altenheim in der Nähe anzusiedeln, um auf diese Weise die geistliche Betreuung der Bewohner sicherzustellen. Außerdem wurde der Gedanke an das Sterben nicht einfach aus dem gesellschaftlichen Bewusstsein verdrängt.

Im Gegensatz zum "Altersheim" dienen Einrichtungen für Betreutes Wohnen oder Betreutes (Alten-) Wohnen reinen Wohnzwecken. Im Idealfall handelt es sich dabei um Gebäude oder gar Siedlungen mit Wohnungen mit "pflegegerechter / rollstuhlgerechter" Ausstattung (breite Türen, hindernisfrei begehbar / keine Schwellen, leicht bedienbare Schalter / Armaturen, Notrufanlage u. v. a. m.). Die (älteren und oft chronisch kranken bzw. hinfälligen) Bewohner solcher Wohnanlagen werden durch ambulante Dienste regelmäßig oder auf Abruf betreut (bei leichter Pflegebedürftigkeit, vorübergehender Erkrankung usw.). Diese Dienste können durch private oder gemeinnützige ambulante Pflegedienste oder auch so genannte Sozialstationen durchgeführt werden. Oft betreiben auch die Träger von Alten- und Pflegeheimen zugleich solche Einrichtungen. Dann werden die Bewohner im Bedarfsfall von Mitarbeitern der stationär versorgenden Einrichtung mit versorgt.

Institutionell werden "Altenheime" von staatlichen Trägern (in der Regel Gemeinde oder Kreis), freigemeinnützigen (kirchlichen oder karitativ-sozialen Organisationen) oder privaten Betreibern unterhalten. Träger der staatlichen oder der freigemeinnützigen Altenhilfe erhalten zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln, wenn sie ein Altenwohn- und Pflegeheim bauen; private bzw. kommerzielle Betreiber dagegen nicht. Die Betriebskostenfinanzierung für alle Einrichtungen der Altenhilfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist gesetzlich geregelt. Dabei wird von einer amtlichen Stelle ein Vergütungssatz pro Tag und Bewohner festgesetzt, der die Kosten für die Wohnunterbringung (Hotelkosten), die Betreuung und Verpflegung und die Pflege in Form von Tagespauschalen getrennt enthält. Der Bewohner bezahlt die Heimunterbringung durch seine Rentenbezüge sowie durch Inanspruchnahme der staatlichen oder auch der privaten Pflegeversicherung.

Im Regelfall muss ein Heimbewohner in Deutschland, zusätzlich zu Bezügen aus der staatlichen sozialversicherungsbezogenen (Pflegeversicherung), seine Rente ganz oder teilweise zur Deckung der Kosten seiner Unterbringung und Pflege aufwänden. Diese orientieren sich an der individuellen Pflegebedürftigkeit, eingeteilt in gesetzlich definierte Stufen (von "nicht pflegebedürftig" über "leicht", "mittel" bis "schwer pflegedürftig"). Der Grad der Pflegebedürftigkeit der Bewohner wird durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) regelmäßig festgestellt.

In der Vergangenheit wurden Altenheime oft mit Überschüssen im Verhältnis zum Investitions-Aufwand und -Risiko betrieben. Allerdings weigern sich die Kostenträger inzwischen in den so genannten Pflegesatzverhandlungen, tarifliche Vorgaben bei der Personalkostenkalkulation anzuerkennen; die Folge ist, dass freigemeinnützige oder kommunale Altenheime, die in der Regel weiterhin Tariflöhne zahlen, heute oft erhebliche Einbußen hinnehmen müssen, die bis zur Unterdeckung reichen können. Private Träger haben diese Probleme dagegen meist nicht, da sie in der Bezahlung ihrer Mitarbeiter im Regelfall tariflich nicht gebunden sind bzw. Haustarifverträge ausgehandelt haben.

Der Bau und der Betrieb von Alten- und Pflegeheimen ist in allen genannten Ländern gesetzlich streng geregelt. In Deutschland bestimmen beispielsweise das SGB XI die Rahmenbedingungen für die Anerkennung und Finanzierung solcher Einrichtungen, die Heim-Mindestbauverordung (HeimMindBauVO) die baurechtlichen Anforderungen und das Heimgesetz die Betriebsbedingungen und die Mitbestimmungrechte der Bewohner. Darüber hinaus werden Alten- und Pflegeheime durch die so genannte Heimaufsicht (angesiedelt bei den Stadt- oder Kreis-Sozialämtern) regelmäßig kontrolliert. Diese achtet unter anderem auch darauf, das die Heimmindestpersonalverordnung (zum Heimgesetz gehörende VO) eingehalten wird, die aber nicht vorschreibt, wie viel speziell ausgebildete Altenpflegerinnen und -pfleger im Verhältnis zur Anzahl der Bewohner beschäftigt werden müssen. Als Vertragspartner der Heime achtet der MDK für die Pflegeversicherung auf die Einhaltung des Versorgungsvertrages.

Einschätzung der Situation in Deutschland

Die meisten Alten- und Pflegeeinrichtungen in Deutschland leisten eine anerkannt gute Arbeit für die ihnen anvertrauten alten Menschen.

Es kann in jeder Einrichtung zu Schwankungen bei der Qualität der pflegerischen oder hauswirtschaftlichen Versorgung kommen. Nutzer beurteilen dies oft subjektiv anhand der Frage, ob das Essen heute gut geschmeckt hat.

Die fachliche Überprüfung läuft unter dem Begriff Pflegequalität. Im Rahmen der Pflegeversicherung und im Heimgesetz gibt es dazu Rahmenbestimmungen. Unter ein bestimmtes Maß darf diese Versorgung aber nicht fallen, auch nicht bei Personalengpässen. Wenn für die Kundin oder den Kunden die Gefahr eines körperlichen Schadens eintreten kann oder bereits eingetreten ist, wird dies „Gefährliche Pflege“ genannt. Auch unterlassene Hilfeleistung wäre solch ein Fehler.

Im Bereich der psychosozialen Betreuung ist die Feststellung von Pflegefehlern schwerer zu definieren, aber immer, wo auch im sonstigen Strafrecht von Beleidigung oder Verletzung persönlicher Rechte auszugehen wäre, muss dies auch in der Pflege als Grenze angenommen werden. Dies zu verhindern ist Aufgabe der Fach- und Disziplinarvorgesetzten innerhalb der Einrichtungen. Außerdem gibt es die externe Heimaufsicht nach dem Heimgesetz. Deren Überprüfungen bestätigen in den allermeisten Berichten aus den vergangen Jahren die gute bis befriedigenden Leistungen. Nur gelegentlich wird über Skandale berichtet.

Tendenziell wird sich die Lage verschlechtern, da viele Einrichtungen aufgrund verschärfter Leistungsvergütungsregelungen nicht mehr genügend Personal bzw. nicht ausreichend qualifiziertes Personal beschäftigen wollen bzw. bezahlen können. In deutschen Altenheimen sterben nach einem allerdings umstrittenen Bericht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) im Jahr 2004 mindestens 10.000 Menschen wegen mangelhafter Versorgung. Nach Meinung der Referentin für Gesundheits- und Pflegepolitik beim SoVD, Gabriele Hesseken, ist die Lage in vielen der 8.440 Alteneinrichtungen mit insgesamt 717.000 Plätzen (Stand 2006) dramatisch: „es <handelt> sich um die größte soziale und humane Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg“.

So manche Einrichtung der Altenhilfe setzt noch auf mittlerweile überholte Organisations- und Führungsstrukturen. In nennenswertem Umfang werden weder modernes Kosten- und Leistungsmanagement noch moderne IT eingesetzt. Diese Defizite führen zu einer Verschwendung von personellen Ressourcen. Die für die Altenhilfe zuständige Bundessozialministerin Renate Schmidt (SPD) monierte im Herbst 2004 öffentlich, dass eine examinierte Altenpflegekraft durchschnittlich ein Drittel der Arbeitszeit mit überflüssigen Organisations- und Dokumentationsarbeiten verbringt. Diese Zeit sollte sicher besser für die Pflege und Betreuung der Bewohner verwendet werden.

Siehe auch:

Besondere Altenheime:

  • Die "Casa Verdi" in Mailand ist das von Verdi gestiftete Altersheim für ca. 60 Musiker und OpernsängerInnen (vgl. Verdi)

Weblinks

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