Braunschweig (country)

data in the year 1933
state capital: Braunschweig
surface: 3690 km ²
inhabitants: 512,989
population density: 139 inhabitants for each km ²
voices in the realm advice: 1
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Freistaat/Land Braunschweig (ohne Exklave Thedinghausen) 1918-1942
Free State/country Braunschweig (without Exklave Thedinghausen) 1918-1942

Braunschweig was a former country of the German Reich. Es war bis zur Novemberrevolution 1918 ein Herzogtum (siehe hierzu Herzogtum Braunschweig), dann für kurze Zeit eine sozialistische Räterepublik und anschließend Freistaat. Die Hauptstadt war Braunschweig, Residenzstadt war im Laufe der Geschichte auch die Stadt Wolfenbüttel.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Herzogtum Braunschweig (1814-1918)

Das Herzogtum Braunschweig ging nach einer kurzen Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Westfalen aus dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg hervor. siehe Artikel: Herzogtum Braunschweig

Freistaat Braunschweig (1918-1921)

Siehe auch Hauptartikel: Novemberrevolution in Braunschweig

1918

Im Laufe des 6. November 1918 erreichten die ersten Matrosen aus Kiel und Wilhelmshaven kommend Braunschweig. Am nächsten Tag fand eine Großdemonstration statt und fast die gesamte Braunschweigische Garnison lief zu den Aufständischen über. Am Nachmittag des 8. November 1918 erzwang eine Deputation unter Führung von August Merges die Abdankung Herzog Ernst Augusts.

„Sozialistische Republik Braunschweig“ (1918-1921)
Der Arbeiter- und Soldatenrat mit v.l.n.r.: H. Meyer (SR), H. Schweiß (AR), A. Merges, P. Gmeiner (AR), H. Finke (SR), F. Schubert (SR)
Der Arbeiter- und Soldatenrat mit v.l.n.r.: H. Meyer (SR), H. Schweiß (AR), A. Merges, P. Gmeiner (AR), H. Finke (SR), F. Schubert (SR)

Nach der Abdankung des Herzogs übernahm ein Arbeiter- und Soldatenrat die politische Führung. Am 10. November 1918 wurde eine Alleinregierung der USPD durch den Arbeiter- und Soldatenrat ausgerufen. Die „Sozialistische Republik Braunschweig“ wurde proklamiert und zu ihrem ersten Präsidenten wurde einstimmig August Merges auf Vorschlag von Sepp Oerter gewählt, der wiederum Vorsitzender des „Rates der Volkskommissare“ wurde.

Am 24. November 1918 wurden die Arbeiter- und Soldatenräte neu gewählt, allerdings bei einer sehr geringen Wahlbeteiligung. Anfang Dezember beschlossen die Vertreter von USPD und SPD, bei den kommenden Kommunal- und Landtagswahlen auf der Grundlage des Erfurter Programmes einen gemeinsamen Wahlkampf zu führen. Die SPD verabschiedete sich allerdings bereits am 4. Dezember aus der Sitzung der gemeinsamen Wahlkommission. Am 6. Dezember fand die erste Sitzung der neuen Arbeiter- und Soldatenräte, die etwa zu je einem Drittel mit Anhängern der SPD, des USPD-Zentrums und der USPD-Linken und des Spartakusbundes besetzt war statt.

Am 22. Dezember 1918 wurde das Braunschweiger Landesparlament gewählt: Obwohl sie bis dahin die dominierende politische Kraft gewesen war, errang sie lediglich 14 von 60 Sitzen, die MSPD (unter Heinrich Jasper) hingegen 17, die beiden bürgerlichen Parteien, der „Landeswahlverband“ und die Deutsche Volkspartei (DVP) brachten es zusammen auf 29 Sitze. In der Stadt Braunschweig wurde die USPD zwar mit 33,4 % stärkste Partei.

Landtagswahlergebnis 1918
SPD 27,7% - 17 Sitze | Landeswahlverband (DVP, ZENTRUM, Welfen, DNVP u.a.) 26,2% - 16 Sitze | USPD 24,3% - 14 Sitze | DDP 21,8% - 13 Sitze

1919

Am 7. Januar 1919 kam es zu einer Massendemonstration zur Unterstützung aufständischer Spartakisten in Berlin. Am 20. Januar demonstrierten 30.000 Menschen in Braunschweig gegen den Doppelmord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

„Nordwestdeutsche Republik“

Die Lage in der Stadt schien langsam aber sicher zu eskalieren der Ton gegenüber Berlin wurde radikaler – der Rat der Volksbeauftragten plante die Gründung einer „Nordwestdeutsche Republik“, die aus zehn sozialistischen Freistaaten bestehen sollte. Verhandlungen darüber scheiterten jedoch bereits im Ansatz.

Am 22. Februar 1919 wurde eine Koalitionsregierung aus USPD und SPD unter Vorsitz von Sepp Oerter gebildet und der Landtag verabschiedete die vorläufige Verfassung, die das Parlament zum Träger aller staatlichen Gewalt bestimmte – somit eine deutliche Entscheidung für die parlamentarische Demokratie zum Ausdruck brachte.

April 1919: Freikorps-Truppen in Braunschweig

Am 9. April 1919 riefen die Spartakisten in Braunschweig einen Generalstreik aus, wobei sie utopische Forderungen stellte. Der Streik hatte u. a. zur Folge, dass es in weiten Teilen Deutschlands zu erheblichen Versorgungsschwierigkeiten bei Lebensmitteln und Kohle in kam. Das öffentliche Leben in der Stadt kam zum Erliegen. Am 13. April 1919, verhängte die Reichsregierung den Belagerungszustand über den Freistaat Braunschweig.

Am 17. April 1919 marschierten ca. 10.000 Mann des Freikorps Maerckerin die Stadt ein. Merges war zunächst nach Berlin geflohen, während Oerter in Braunschweig geblieben war. Die Regierung Oerter wurde umgehend abgesetzt und der Landesarbeiterrat aufgelöst. Maercker und Jasper verhandelten derweil über die Bildung einer neuen Regierung für Braunschweig. Am 30. April 1919 wählte der Braunschweiger Landtag eine neue Regierung, die von einer Koalition aus SPD, USPD und DDP gebildet wurde. Neuer Ministerpräsident wurde Heinrich Jasper. Am 10. Mai 1919 zog Maercker mit seinen Truppen wieder ab, da die öffentliche Ordnung in Stadt und Freistaat Braunschweig wieder hergestellt waren. Am 5. Juni 1919 hob die Reichsregierung den Belagerungszustand für Braunschweig wieder auf. Im Juni gelang es SPD und DDP, die USPD aus der Regierung zu verdrängen.

1920

Im Folgejahr wird am 16. Juni 1920 der zweite Braunschweiger Landtag gewählt. Gewinner der Wahlen sind USPD und BLWV, SPD und DDP müssen starke Verluste hinnehmen. Am 22. Juni wird eine neue Regierung unter dem Ministerpräsidenten Sepp Oerter (USPD) gewählt.

Landtagswahlergebnis 1920
Landeswahlverband (s.o.) 37,3% - 23 Sitze | USPD 37,3% - 23 Sitze | SPD 14,8% - 9 Sitze | DDP 9,5% - 5 Sitze | KPD 1,1% - 0 Sitze

1921

Nachdem Oerter im Jahr 1921 ausscheidet, wählt der Landtag am 25. November 1921 erneut eine USPD/SPD-Regierung, die diesmal unter der Führung von Ministerpräsident August Junke steht.

Freistaat Braunschweig (1921-1933)

Am 6. Januar 1922 tritt die erste Braunschweiger Verfassung in Kraft. Braunschweig ist nun Freistaat. Die USPD/SPD-Regierung verliert allerdings bereits bei den folgenden Landtagswahlen am 22. Januar 1922 ihre Mehrheit. Nur mit Hilfe der KPD-Stimmen kann sich die Regierung halten.

Nachdem ein Antrag, der Regierung das Vertrauen auszusprechen, aber abgelehnt wird, tritt die Regierung am 4. Mai zurück. Eine neue Regierung aus SPD, DDP und DVP wird am 23. Mai gebildet, Ministerpräsident wird erneut Dr. Heinrich Jasper.

Am 13. September 1923 wird aufgrund des Republikschutzgesetzes die NSDAP verboten, die bereits im Jahr zuvor Ortsgruppen in Wolfenbüttel und Braunschweig gegründet hat. Allerdings wird dieses Verbot nicht konsequent durchgesetzt. Im Januar 1924 tritt Sepp Oerter in die NSDAP über, so dass diese auf diesem Weg erstmals im Landtag vertreten ist.

Im Februar 1924 löst sich der Landtag selbst auf, nachdem es zuvor nicht zu einem geplanten Volksbegehren zur Landtagsauflösung gekommen ist. Bei am 7. Dezember stattfindenden Landtagswahlen erringen die bürgerlichen Parteien die Mehrheit, die neue Regierung wird am 24. Dezember 1924 mit den Stimmen von DNVP, DVP, Wirtschaftliche Einheitsliste, Welfen und NSFB gebildet.

Bei den Landtagswahlen am 27. November 1927 erreicht die SPD 46,2% der Stimmen und erringt die Hälfte der Sitze. Am 14. Dezember konstituiert sich eine Alleinregierung der SPD, die mit 23 SPD-Stimmen und 2 KPD-Stimmen bestätigt wird. Die restlichen Abgeordneten enthalten sich.

Bei den Landtagswahlen am 14. September 1930 steigert sich die NSDAP von 3,7% auf 22,2% der Stimmen. Die SPD verliert 5,2%, so dass die Linke ihre Mehrheit im Landtag verliert. Ernst Zörner (NSDAP) wird am 30. September mit 20 zu 17 Stimmen zum Landtagspräsidenten gewählt, mit der gleichen Mehrheit wird am nächsten Tag eine neue Rechtsregierung gewählt. Die Bürgerliche Einheitsliste, bestehend aus DNVP, DVP, Zentrum und WP, bildet mit der NSDAP gemeinsam die Regierung und wählt Werner Küchenthal zum Ministerpräsidenten und den Nationalsozialisten Anton Franzen zum Staatsminister für Inneres und Volksbildung.

In der Folge beginnt ein Kampf der rechten Kräfte gegen die SPD und KPD. Lehrer werden entlassen, Professoren in den Ruhestand versetzt, Flugblätter und Plakate, die gegen Aktionen der NSDAP gerichtet sind, verboten.

Die Kommunalwahlen am 1. März 1931 ergeben eine SPD/KPD-Mehrheit in der Stadt Braunschweig. Im März initiiert die KPD ein erfolgreiches Volksbegehren zur Landtagsauflösung, zum Volksentscheid kommt es aber nicht.

Nachfolger des aufgrund einer Meineidsaffäre umstrittenen Franzen wird am 15. September 1931 Dietrich Klagges. Unter seiner Leitung werden im Land Braunschweig Verwaltung, Polizei und Bildungswesen durch Auswechselung von Kreisdirektoren, Schulräten, Lehrern und Richtern im Sinne der NSDAP verändert. Infolge der Entlassungen von Lehrern kommt es zu Streiks an öffentlichen Schulen. Aufgrund von Streikaufrufen wird unter anderem der sozialdemokratische "Volksfreund" für drei Wochen verboten.

Am 11. Oktober 1931 bilden NSDAP, DNVP und Stahlhelm gemeinsam die Harzburger Front.

Am 25. Februar 1932 ernennt die Braunschweigische Regierung auf Veranlassung von Klagges Adolf Hitler zum Regierungsrat ihrer Berliner Gesandtschaft. So erhält der Staatenlose die deutsche Staatsbürgerschaft, die für die Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl notwendig ist. Diese Ernennung wird von der Landtagsmehrheit gebilligt.

Aufgrund der fortschreitenden Verfolgung ihrer Funktionäre sehen sich KPD und SPD ab dem 14. März 1933 außerstande, weiterhin an Landtagssitzungen teilzunehmen. Am 4. April 1933 wird aufgrund des Vorläufigen Gesetzes zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich nach den Ergebnissen der Reichstagswahl vom 5. März der Landtag neu gebildet. An der konstituierenden Sitzung des neuen Landtages am 29. April 1933 nehmen, nachdem sich der Landesverband der DNVP der NSDAP angeschlossen hat, lediglich 33 Abgeordnete der NSDAP-Fraktion teil. Klagges meldet Hitler das "erste rein nationalsozialistische Parlament in Deutschland". Am 6. Mai 1933 wird Dietrich Klagges Ministerpräsident.

Am 13. Juni 1933 findet die letzte Sitzung des Braunschweigischen Landtages statt. Am 14. Oktober 1933 wird durch die Auflösung des Reichstages automatisch auch der Landtag aufgelöst, eine Neubildung findet nicht mehr statt.

Landtagswahlergebnisse
1922: Landeswahlverband 38,0% - 23 Sitze | USPD 27,6% - 17 Sitze | SPD 19,8% - 12 Sitze | DDP 10,7% - 6 Sitze | KPD 4,0% - 2 Sitze
1924: SPD 37,4% - 19 Sitze | DNVP 18,5% - 10 Sitze | DVP 17,2% - 9 Sitze | Wirtschaftliche Einheitsliste 8,3% - 4 Sitze | DDP 5,3% - 2 Sitze | KPD 4,5% - 2 Sitze | NSFB 3,4% - 1 Sitz | Welfen 3,2% - 1 Sitz | ZENTRUM 1,6% - 0 Sitze | USPD 0,6% - 0 Sitze
1927: SPD 46,2% - 24 Sitze | DVP 14,3% - 8 Sitze | DNVP 9,4% - 5 Sitze | Wirtschaftsverband des Mittelstandes 8,1% - 4 Sitze | KPD 4,7% - 2 Sitze | | DDP/Bauernbund 4,6% - 2 Sitze | NSDAP 3,7% - 1 Sitz | Volksrechtpartei 1,7% - 0 Sitze | ZENTRUM 1,7% - 0 Sitze | Welfen 1,2% - 0 Sitze
1930: SPD 41,0% - 17 Sitze | Bürgerlische Einheitsliste (DNVP, DVP, ZENTRUM u.a.) 26,0% - 11 Sitze | NSDAP 22,9% - 9 Sitze | KPD 6,8% - 2 Sitze | DStP 3,0% - 1 Sitz | Volksrechtpartei 0,8% - 0 Sitze | Nationale Mitte 0,2% - 0 Sitze

Nach dem 2. Weltkrieg

Das Land Braunschweig und die Vereinigung zum Land Niedersachsen

Zwischen dem 6. und 23. April 1945 wird das Land Braunschweig von den Alliierten Truppen besetzt. Am 24. April 1945 ernennt die britische Militärregierung den ehemaligen SPD-Reichstagsabgeordneten Hubert Schlebusch zum Ministerpräsidenten des Landes Braunschweig. Bereits am 17. September teilt der Chef der Militärregierung, General John Lingham, den Ministerpräsidenten Schlebusch und Tantzen (Oldenburg) sowie dem hannoverschen Oberpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf mit, daß die Provinz Hannover sowie die beiden Länder zusammengefasst werden sollen.

Am 29. September 1945 wird ein Staatsvertrag zwischen den drei Ländern unterzeichnet, der vorsah, ein Gemeinschaftsministerium mit der Bezeichnung "Länderregierung für Reichsaufgaben in Niedersachsen" zu gründen. Die Besatzungsmacht genehmigt diesen Vertrag aber nicht, da sie den Ländern nicht das Recht zugesteht, ihre Angelegenheiten in dieser Form selbst zu gestalten.

Am 15. November 1945 konstituiert sich der Gebietsrat Hannover-Oldenburg-Braunschweig, dem am 20. Dezember auch Bremen beitritt. Am 15. Februar 1946 wird der Zonenbeirat mit Sitz in Hamburg ins Leben gerufen, dessen erste Sitzung am 6. März stattfindet. Am 1. April 1946 tritt Kopf mit einer Denkschrift an die britische Militärregierung heran, die fordert, die britische Zone in drei Gebiete zu teilen. Zum niedersächsischen Teil soll unter anderem Braunschweig gehören. Im Mai 1946 präsentiert Oldenburg einen Gegenentwurf, der einen Bundesstaat Weser-Ems fordert.

Mit der Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung vom 23. August 1946 „Betreffend die Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbständige Länder“ erhält das Land Hannover seine rechtlichen Grundlagen.

Am 23. November 1946 genehmigt die britische Militärregierung die Vereinigung des Landes Braunschweig (mit Ausnahme des östlichen Teils des Landkreises Blankenburg sowie der Exklave Calvörde des Landkreises Helmstedt, die an die sowjetische Besatzungszone fallen und in das Land Sachsen-Anhalt integriert werden), des Landes Hannover (mit Ausnahme des Amtes Neuhaus, das an die sowjetische Besatzungszone fällt und erst 1993 Niedersachsen wieder angegliedert wird), des Landes Oldenburg und des Landes Schaumburg-Lippe zum neuen Land Niedersachsen. Die wesentlichen Bestandteile des bisherigen Landes Braunschweig werden als Verwaltungsbezirk Braunschweig Bestandteil des neuen Landes.

Verwaltungsbezirk Braunschweig (1946-1978)

Innerhalb des Landes Niedersachsen wird das Gebiet des ehemaligen Freistaats Braunschweig als einer von insgesamt acht Regierungsbezirken unter der Bezeichnung "Verwaltungsbezirk Braunschweig" weiter geführt.

Er umfasst die kreisfreien Städte Braunschweig, Goslar und Salzgitter (der Name dieser Stadt war damals noch Watenstedt-Salzgitter) und die Landkreise Braunschweig, Gandersheim, Goslar, Helmstedt und Wolfenbüttel sowie den Restkreis Blankenburg (dessen neuer Kreissitz Braunlage im Harz wird).

Zum Landkreis Braunschweig gehört bis dahin und auch nach Bildung des "Verwaltungsbezirks Braunschweig" amtlich die rund 150 km entfernt liegende Exklave Thedinghausen bei Verden kurz vor Bremen.

Der Landkreis Goslar mit den Städten Goslar und Salzgitter ist erst 1942 im Austausch gegen den bis dahin braunschweigischen Landkreis Holzminden von der preußischen Provinz Hannover zum Land Braunschweig gekommen. Im gleichen Jahr wurde die Stadt Watenstedt-Salzgitter aus braunschweigischen und preußischen (Provinz Hannover) Gebietsteilen neu gebildet. Damit konnte seinerzeit ein einigermaßen geschlossenes braunschweigisches Territorium geschaffen werden.

Regierungsbezirk Braunschweig (1978-2004)

Der Verwaltungsbezirk Braunschweig wird nach Abschluss der Kreisreform in Niedersachsen 1978 auf Kosten insbesondere der benachbarten Bezirke Hildesheim und Lüneburg erheblich vergrößert und nunmehr als Regierungsbezirk Braunschweig bezeichnet.

Im Jahr 2004 werden alle Regierungsbezirke des Landes Niedersachsen aufgelöst.

Präsidenten bzw. Ministerpräsidenten

Reichsstatthalter

Reichsstatthalter für Anhalt und Braunschweig mit Sitz in Dessau:

Regierungspräsidenten

Literatur

  • Richard Bein: Braunschweig zwischen rechts und links. Der Freistaat 1918 bis 1930. Braunschweig 1990
  • Richard Bein: Im deutschen Land marschieren wir. Freistaat Braunschweig 1930 – 1945. Braunschweig 1984
  • Braunschweiger Zeitung (Hrsg.): "Wie braun war Braunschweig? Hitler und der Freistaat Braunschweig" Braunschweig 2003
  • Braunschweiger Zeitung (Hrsg.): Kriegsende, Braunschweig 2005
  • Horst-Rüdiger Jarck, Günter Scheel (Hrsg.): Braunschweigisches Biographisches Lexikon. 19. und 20. Jahrhundert Hannover 1996
  • Horst-Rüdiger Jarck, Gerhard Schildt (Hrsg.): Braunschweigische Landesgeschichte. Jahrtausendrückblick einer Region Braunschweig 2000, ISBN 3930292289
  • Helmut Kramer (Hrsg.): Braunschweig unterm Hakenkreuz Braunschweig 1981
  • Karl-Joachim Krause: Braunschweig zwischen Krieg und Frieden. Die Ereignisse vor und nach der Kapitulation der Stadt am 12. April 1945 Braunschweig 1994
  • Hans Reinowski: Terror in Braunschweig – Aus dem 1. Quartal der Hitlerherrschaft Bericht herausgegeben von der Kommission zur Untersuchung der Lage der politischen Gefangenen. Zürich 1933
  • Ernst-August Roloff: Bürgertum und Nationalsozialismus 1930-1933. Braunschweigs Weg ins Dritte Reich Hannover 1961
  • Gunhild Ruben: Bitte mich als Untermieter bei Ihnen anzumelden – Hitler und Braunschweig 1932 – 1935 Norderstedt 2004

Weblinks

 

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