Federal motorway 31

Bundesautobahn 31
base data
overall length 241 km
of Lands of the Federal Republic: Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen
Anschlussstellen
Bild:AB-AS-blau.svg (1) Emden-West
Bild:AB-AS-blau.svg (2) Emden-Conrebbersweg
Bild:AB-AS-blau.svg (3) Emden-Nord B 210
Bild:AB-AS-blau.svg (4) Emden-Wolthusen B 210
Bild:AB-Brücke.svg Ems-Jade-Kanal-Brücke
Bild:AB-AS-blau.svg (5) Emden-Ost B 210
Bild:AB-AS-blau.svg (6) Riepe
Bild:AB-AS-blau.svg (7) Neermoor B 70
Bild:AB-AS-blau.svg (8) Veenhusen
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (9) Dreieck Leer A 28, E 22
Bild:AB-AS-blau.svg (10) Leer-Nord B 70
Bild:AB-AS-blau.svg (11) Leer-West
Bild:AB-Tunnel.svg Emstunnel 945 m
Bild:AB-AS-blau.svg (12) Jemgum
Bild:AB-AS-blau.svg (13) Weener B 436
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (14) Dreieck Bunde A 280, E 22
Bild:AB-AS-blau.svg (15) Papenburg
Bild:AB-AS-blau.svg (16) Rhede (Ems)
Bild:AB-AS-blau.svg (17) Dörpen B 401
Bild:AB-AS-blau.svg (18) Lathen
Bild:AB-AS-blau.svg (19) Haren B 408
Bild:AB-AS-blau.svg (20) Wesuwe
Bild:AB-AS-blau.svg (21) Meppen B 402
Bild:AB-AS-blau.svg (22) Twist
Bild:AB-AS-blau.svg (23) Geeste
Bild:AB-AS-blau.svg (24) Wietmarschen
Bild:AB-Tank.svg Bild:AB-Rast.svg Raststätte Ems-Vechte
Bild:AB-AS-blau.svg (25) Lingen B 213
Bild:AB-AS-blau.svg (26) Emsbüren
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (27) Kreuz Schüttorf A 30, E 30
Bild:AB-AS-blau.svg (28) Schüttorf-Süd
Bild:AB-AS-blau.svg (29) Ochtrup-Nord B 403
Bild:AB-AS-blau.svg (30) Gronau/Ochtrup B 54n
Bild:AB-AS-blau.svg (31) Heek B 70
Bild:AB-AS-blau.svg (32) Legden/Ahaus B 474
Bild:AB-AS-blau.svg (33) Gescher/Coesfeld B 525
Bild:AB-AS-blau.svg (34) Borken B 67
Bild:AB-AS-blau.svg (35) Reken
Bild:AB-AS-blau.svg (36) Lembeck
Bild:AB-AS-blau.svg (37) Schermbeck B 58
Bild:AB-AS-blau.svg (38) Dorsten-West
Bild:AB-Brücke.svg Lippebrücke
Bild:AB-AS-blau.svg (39) Kirchhellen-Nord B 223
Bild:AB-AS-blau.svg (40) Kirchhellen
Bild:AB-AS-blau.svg (41) Gladbeck
Bild:AB-Kreuz-blau.svg (42) Dreieck Bottrop A 2, E 34
Verlauf der A31

Die Bundesautobahn 31 (Abkürzung: BAB 31) – Kurzform: Autobahn 31 (Abkürzung: A 31) – verläuft von der Nordseeküste bei Emden über das Emsland, die Grafschaft Bentheim und das westliche Münsterland ins Ruhrgebiet. Sie wird auch als „Emslandautobahn“ oder „(Ost)friesenspieß“ bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Besonderheiten

Zwischen den Anschlussstellen Leer West und Jemgum unterquert die A31 in dem 945 Meter langen Emstunnel die hier schiffbare Ems. Er ist nach dem Hamburger Elbtunnel die zweite Unterquerung im deutschen Mündungsbereich eines Flusses, dessen Überbrückung wegen der großen Höhe der Hochseeschiffe schwierig ist.

Beim Autobahndreieck Leer geht der südliche Ast der A31 nahtlos in die A28 nach Delmenhorst/Bremen/A1 über. Zum Verbleiben auf der A31 muss in beiden Richtungen das Dreieck durchfahren werden.

Die Autobahn ist durchgehend zweispurig ausgeführt. Im Bereich des 30 Jahre alten Teilstücks zwischen Neermoor und Emden Nord gibt es keine Standstreifen und die Geschwindigkeit ist dauerhaft begrenzt. Dort ist ein Ausbau in Planung.

Der niedersächsischen Teil der A31 ist in der Regel eine der am wenigsten befahrenen Autobahnteilstrecken Deutschlands. Wer nachts fährt, begegnet mitunter kilometerweit keinem anderen Fahrzeug. In den Ferienzeiten und zu verlängerten Wochenenden (z.B. Christi Himmelfahrt) kehrt sich dieses um. Dann bewirken die Urlauberströme von Nordrhein-Westfalen bzw. Hessen nach Ostfriesland und zurück sogar Staus.

Keine andere Autobahn ist von so vielen und solch mächtigen Windkraftwerken flankiert, wie die A31. Damit ist sie insbesondere im niedersächsischen Teilstück die Besichtigungsautobahn für Windkraftwerke in Deutschland.

Geschichte

Laut Planung des Bundes sollte die A31 ursprünglich im Jahre 2015 fertiggestellt werden. Dass die Bauarbeiten bereits am 19. Dezember 2004 abgeschlossen werden konnten und die Autobahn in ihrer gesamten Länge befahrbar ist, wurde durch ein in Deutschland bisher einmaliges Finanzierungsmodell ermöglicht, bei dem sich Privatleute, Firmen, Gemeinden, Landkreise und die Niederlande an den Kosten beteiligten. Im Wesentlichen ging es darum, dem Bund die Zinsen für die vorgezogene Fertigstellung des ca. 1/2 Milliarde DM teuren Lückenschlusses (Geeste - Ochtrup-Nord) zu ersetzen. Von den hierzu benötigten 135 Mio DM wurden 21 Mio DM von der Wirtschaft und 114 Mio DM von den umliegendenn Landkreisen der A31 aufgebracht.

Geistige Väter dieses bemerkenswerten Modellprojektes waren der Industrielle Rolf Trauernicht sen., der auch eine private Spende von 250.000 DM einbrachte und der Oberkreisdirektor bzw. Landrat des Landkreises Emsland, Hermann Bröring. Ein Gutachten des Instituts für Verkehrswissenschaft der Universität Münster war in einer Kosten-Nutzen-Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass der Nutzen durch den Lückenschluss mehr als acht Mal über den Kosten liegen würde. Scharfe Kritik zu dieser Finanzierung kam von den örtlichen Grünen. Landkreise, "über denen der Pleitegeier kreise", sollten sich nicht zu derart hohen Ausgaben hinreißen lassen.

Nach Unterzeichnung des entsprechenden Vertrages zwischen Bund, Land und Region im März 2001 wurde zunächst mit dem Zieldatum Ende 2005 weitergebaut. Eine nochmalige sukzessive Verkürzung um ein weiteres Jahr war durch schnellen Baufortschritt möglich, da dieser Neubau auch ein "Herzensanliegen" der ausführenden heimischen Unternehmen sowie der beteiligten Planer und Beamten war. Auch die wegweisenden Ausgleichsmaßnahmen fanden die überwiegende Zustimmung der Naturschutzverbände. Fast jede Neueröffnung eines Teilstückes wurde mit einem Riesen-Volksfest gefeiert. Insgesamt dürfte kaum ein Autobahnneubau so viel Zustimmung und Forcierung von regionaler Seite erfahren haben, wie dieser.

Ursprünglich geplant war, die A 31 als weitere Nord-Süd-Achse im Ruhrgebiet nach Süden über Mülheim, Solingen, östlich von Köln/Bonn bis zur A 61 bei Bad Neuenahr-Ahrweiler fortzuführen. Diese Planungen wurden jedoch inzwischen aufgegeben. Kurze Teilstücke wurden als A 560 und A 573 realisiert. Ebenso wurde eine nördliche Verlängerung nach Norden und Aurich verworfen.

Der Neubau der Autobahn zog sich am nördlichen Ende - der Nordumgehung Emdens - am längsten hin. Fast 10 Jahre nahm dieses nur 3 km lange Teilstück (Emden-West - Emden-Nord) in Anspruch. Jahrelang musste der aufgefahrene Sand liegen bleiben, um den nordseenahen Boden genügend zu verdichten. Eine weitere Verzögerung ergab sich, als ein zu hoher LKW die Schalung der frisch betonierten Brücke über die B210 an der Anschlussstelle Emden-Nord rammte.

Trivia

Der Benennung der Anschlussstelle "Lingen" ging ein Streit voraus. Die Stadt Nordhorn bestand auf dem Namen "Lingen/ Nordhorn". Entschieden wurde dieser Streit durch eine neuere Vorschrift, nach der die nächstliegende Stadt oder Gemeinde namensgebend ist. Nordhorn unterlag um wenige Meter. Die gleiche Vorschrift verhilft der kleinen Gemeinde Schüttorf zu unverhofftem Ruhm. Nach ihr ist das zentrale Autobahnkreuz A30/A31 sowie jeweils eine Anschlussstelle dieser beiden Autobahnen benannt.

Der Baufortschritt der A31

Angegeben ist immer das Fertigstellungsdatum zur folgenden Anschlussstelle

 (1) Emden-West 1999 
 (2) Emden-Conrebbersweg 2004
 (3) Emden-Nord 1981 
 (4) Emden-Wolthusen 1981
 (5) Emden-Ost 1976
 (6) Riepe 1975
 (7) Neermoor 1992
 (8) Veenhusen 1992
 (9) Dreieck Leer 1991
(10) Leer-Nord 1991
(11) Leer-West 1989 
(12) Jemgum 1989
(13) Weener 1990
(14) Dreieck Bunde 1990
(15) Papenburg 1990
(16) Rhede (Ems) 1990
(17) Dörpen 1992
(18) Lathen 1993
(19) Haren 1994
(20) Wesuwe 1994
(21) Meppen 1994
(22) Twist 1998
(23) Geeste 2002
(24) Wietmarschen 2003
(25) Lingen 2004
(26) Emsbüren 2004
(27) Kreuz Schüttorf 2004 
(28) Schüttorf-Süd 2004
(29) Ochtrup-Nord 1999
(30) Gronau/Ochtrup 1990 
(31) Heek 1988 
(32) Legden/Ahaus 1985 
(33) Gescher/Coesfeld 1986 
(34) Borken 1982
(35) Reken 1990
(36) Lembeck 1990
(37) Schermbeck 1984
(38) Dorsten-West 1984
(39) Kirchhellen-Nord 1987 
(40) Kirchhellen 1987
(41) Gladbeck 1987
(42) Dreieck Bottrop

Weblinks



 

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