Christa Päffgen

Nico civil Christa Päffgen (* 16. October 1938 in Cologne; † 18. July 1988 on Ibiza) was a photo model, an actress and a singer. Admits became it by its singing on the debut album the skirt volume Velvet Underground. Ihre Solo-Alben sorgten durch einen experimentellen und nihilistischen Klang für Anerkennung und Inspiration bei vielen Musikern.

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Inhaltsverzeichnis

Biografie

Herkunft

Über Christa Päffgens Leben existieren unterschiedliche Angaben, so lassen sich besonders die frühen Jahren ihres Lebens schwer rekonstruieren.

Christa Päffgen wurde am 16. Oktober 1938 in Köln geboren (andere Quellen geben den 15. März 1943 in Budapest an). Ihr Vater wurde kurz nach ihrer Geburt zur Wehrmacht eingezogen. Einige Quellen sagen aus, dass er im Zweiten Weltkrieg verstarb, nach anderen Quellen überlebte er den Krieg, kehrte aber nicht zu seiner Familie zurück. Margaret Päffgen, Christas Mutter, zog nach dem Krieg nach Berlin und arbeitete dort als Schneiderin.

Model und Schauspielerin

Mit 16 Jahren wurde die blonde Schönheit von dem Fotografen Herbert Tobias als Fotomodell entdeckt. 1954 verließ sie die Schule und arbeitete als Mannequin für den Modedesigner Heinz Oestergaard. Dieser verschaffte ihr einen Auftritt in Federico Fellinis Film La Dolce Vita (1961). 1956 (nach anderen Quellen 1959) zog sie aufgrund ihrer erfolgreichen Modellkarriere nach Paris. Hier lernte sie den Filmemacher Nico Papatakis kennen. Von ihm übernahm sie den Spitznamen Nico. Sie arbeitete für viele bekannte Zeitschriften wie Vogue und Firmen wie Coco Chanel.

Nach den ersten Filmerfahrungen versuchte sie sich ernsthafter als Schauspielerin und besuchte in New York die Schauspielschule von Lee Strasberg. Sie lernte verschiedene Musiker und Produzenten kennen, wie Bob Dylan, Brian Jones von den Rolling Stones und Jimmy Page von Led Zeppelin. 1962 kam ihr Sohn Aaron Päffgen, Ari genannt, zur Welt. Alain Delon, den Christa während der Dreharbeiten zu La Dolce Vita kennenlernte, wurde von ihr als Vater angegeben. Dieser bestritt aber die Vaterschaft.

Andy Warhol und der Weg zur Musik

1964 lernte sie über Bob Dylan Andy Warhol kennen, der sie förderte. 1965 produzierte er ihre erste Single I'm Not Sayin auf dem Label von Andrew Loog Oldham. Sie spielte in Warhols Film Chelsea Girls mit. Dieser brachte sie auch mit der Band Velvet Underground zusammen, deren Debutalbum The Velvet Underground & Nico (1967) wesentlich durch Nicos Gesang geprägt ist, den ihre charakteristische, tiefe Stimme und ihr Akzent unverwechselbar machen. Sie hatte eine kurze Liebesbeziehung zu Lou Reed von den Velvet Underground, der Songs wie "Femme Fatale" und "All Tomorrows Party" für sie schrieb. Er war jedoch auch die treibende Kraft, der sie aus dem Bandkontext drängte (sie war nie offizielles Mitglied der Band). Nicos neuer Förderer wurde jedoch Reeds Bandkollege John Cale.

Solo-Karriere

1968 nahm sie ihr erstes Solo-Album Chelsea Girl auf, auf dem u.a. Bob Dylan, Lou Reed, Jackson Browne und John Cale mitspielten. Cale, der später ebenfalls bei Velvet Underground ausschied, produzierte sie weiterhin. So entstand das Album The Marble Index, in dem sie sich vom süßlichen Pop ihres Debuts löste. Die Musik wurde immer unkonventioneller, sie spielte unter anderem ein altes Harmonium. Das Album Desertshore wurde 1970 ebenfalls von Cale produziert. Auf ihren Alben fanden sich zahlreiche Gäste, wie Brian Eno, der heute als Erfinder des Ambients gilt.

1974 nahm sie das Album The End auf, das von der Plattenfirma mit dem Spruch „Warum Selbstmord machen, wenn sie diese Platte kaufen können?” beworben wurde. Auf dem Album sang sie unter anderem die Deutsche Nationalhymne und eine düstere Version des Doors-Liedes The End. 1981 nahm sie ihr vorletztes Studioalbum Drama of Exile auf. Die Master-Bänder kamen unter ungeklärten Umständen abhanden - sie wurden entweder gestohlen oder von Nico unter der Hand verkauft. Das Album wurde ein zweites Mal in etwas veränderter Besetzung aufgenommen. Beide Versionen kamen auf den Markt, Nico bezeichnete die auf der Erstfassung beruhende LP als Bootleg. 1985 nahm sie dann - wiederum mit John Cale als Produzenten - und begleitet von der Band the faction ihr nun endgültig letztes Studioalbum Camera Obscura (Beggars Banquet bega 63) auf.

Tod

Nico, die stark heroinabhängig war, starb am 18. Juli 1988 auf Ibiza nach einem Fahrradunfall an einer Hirnblutung. Sie wurde am Rande Berlins auf dem Friedhof Grunewald-Forst (am Schildhorn) im Grab ihrer Mutter (Grab Nr. 82) beigesetzt. Das schmale, mit einem schlichten schwarzen Stein geschmückte Grab inmitten verhangener Zweige ist leicht zu übersehen.

Bedeutung

Vor allem ihr kühles Image und die experimentellen und nihilistischen Töne ihrer Alben verschafften ihr zu Lebzeiten und auch nach ihrem Tod viele Bewunderer. So wird sie als Vordenkerin von Dark Wave und Gothic angesehen, aber auch Musiker anderer Genres, wie Ambient, Noise oder Punk, berufen sich auf sie. 1995 erschien über sie der vielbeachtete Dokumentarfilm Nico Icon der Regisseurin Susanne Ofteringer.

Diskografie

  • 1967 The Velvet Underground and Nico
  • 1968 Chelsea Girl
  • 1969 The Marble Index
  • 1970 Desertshore
  • 1973 The End
  • 1974 June 1, 1974
  • 1981 Drama of Exile
  • 1982 Do or Die: Nico in Europe (tour diary)
  • 1984 Camera Obscura
  • 1985 Nico Live in Pécs
  • 1986 Live Heroes
  • 1986 Behind the Iron Curtain
  • 1987 Nico in Tokyo
  • 1988 Fata Morgana (Nico's Last Concert)

posthum:

Weblinks

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| * Literatur von und über Christa Päffgen im Katalog der DDB

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