Durban
Durban (in former times haven Natal) is a large city at the east coast of South Africa at the Indian ocean, with 2.083.021 inhabitants in the actual city and 3.120.340 in the dye (conditions in each case 1. Januar 2005). Sie ist damit die größte Stadt der Provinz KwaZulu-Natal und zweitgrößte Stadt Südafrikas nach Johannesburg. Durban ist eine bedeutende Industrie- und Hafenstadt und zugleich der größte Ferienort an den Küsten Südafrikas.
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Aussprache
Südafrikanisches Englisch: Durban /ˈdøːbən/; afrikaans: Durban /ˈdøːbən, ˈdœrbɑn/; Zulu: iThekwini /itʰeˈkˀwiːni/.
Geschichte
Der natürliche Ankerplatz in einer landeinwärts gelegenen Bucht (von den Zulus Thekwini - deutsch "Lagune" genannt), an dem später die Stadt entstand, wurde am 25. Dezember 1497 vom portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama auf seiner ersten Indienreise entdeckt. Da Gama nannte den Ort nach dem Entdeckungstag (lat.: dies natalis) Rio de Natal oder "Weihnachtsfluss", später wurde daraus Port Natal.
Für etwa dreihundert Jahre war Port Natal vor allem eine Zufluchtsstätte für Schiffbrüchige, Sklavenhändler und Kaufleute. Erst 1823 gründeten britische Siedler eine permanente Siedlung. Mittlerweile zu einer Stadt angewachsen, erhielt sie 1835 zu Ehren des damaligen Gouverneurs der Kapkolonie Benjamin d'Urban ihren heutigen Namen. 1843 wurde Natal britische Kolonie, wodurch Durban zum wichtigen Hafen- und Handelsplatz aufstieg. Im späteren 19. Jahrhundert brachten die Briten Tausende indische Landarbeiter nach Natal, deren Nachkommen heute einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung ausmachen.
Während seines Aufenthalts in Südafrika von 1893 bis 1915 arbeitete Mahatma Gandhi für längere Zeit als Anwalt in Durban.
Wirtschaft
Durbans Wirtschaft wird vor allem vom Handel (Hafen) sowie vom Tourismus geprägt. Durban ist der meistgenutzte Hafen Afrikas. Daneben gibt es einen internationalen Flughafen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Rikscha-Fahrer mit ihren bunten Kostümen werden gerne von Touristen gebucht und ebenso gern fotografiert. In Durban steht die größte Moschee der südlichen Hemisphäre. Das "Bat-Centre" am Hafen ist eine ehemalige Lagerhalle, die mit Geldern der Unesco zum Kulturzentrum umgebaut worden ist. Im Obergeschoss ist der Trans African Express untergebracht, ein Kulturrestaurant, dessen Speisekarte Menüs aus ganz Afrika enthält. Im Hinterhaus finden sich verschiedene Ausstellungs- und Verkaufsateliers moderner afrikanischer Kunsthandwerker von Keramik über Holzarbeiten bis zum Maler- und Druckatelier. Nahe Durban befindet sich das beliebte Ferienziel Umhlanga Rocks.
Museen
- Art Museum (das zweitgrößte Kunstmuseum Südafrikas)
- Natural History Museum (eine beachtliche naturkundliche Sammlung)
- Local History Museum (Stücke aus der Frühzeit Natals und Zululand)
Internationale Kontakte
Durban pflegt weltweit Beziehungen mit mehreren Partnerstädten. Mit Leeds (Großbritannien) besteht ein enger Schüleraustausch, mit Bremen existieren Verbindungen wegen wissenschaftlichem Know-how in der Biotechnologie. Die algerische Stadt Oran ist für Durban interessant wegen der dort praktizierten Wasserversorgung und Douala (Kamerun) wegen der dortigen Erdölvorkommen. Im Gegenzug ist Kamerun an Durbans Hafenbautechnik interessiert. Nantes ist für Durban wegen des dortigen Umgangs mit dem Müllproblem interessant und Rio de Janeiro, weil es ähnliche Probleme mit Obdachlosen bewältigen muss.
Söhne und Töchter der Stadt
- Shabbir Banoobhai, südafrikanischer Dichter
- Lillian Board, britische Leichtathletin und Olympionikin
- Delron Buckley, Fußballspieler
- Howard Carpendale, deutscher Schlagersänger und -komponist südafrikanischer Herkunft
- Kevin Curren, ehemaliger südafrikanischer Tennisspieler
- Sean Dundee, Fußballprofi
Weblinks
- Durbans offizielle Seite
- Bat-Centre, Durbans Kulturzentrum
- Durban – Reiseinformationen bei Wikitravel
- Durban International Airport - Geschichte, Daten, Airlines, Parken, Planespotting... (englisch)
- Unterkünfte in Durban
Koordinaten: 29° 52' 11" S, 31° 1' 25" O
