Eppan at the crying race

situation of Eppan a.d.W.
Base data
Wappen von Eppan a.d.W.
municipality: Eppan a.d.W.

(ital.: Appiano sulla Strada del Vino)

district community Überetsch Südtiroler Unterland
province: Bozen (South Tyrol)
region: Trentino South Tyrol
state: Italy
inhabitant (sign 2001/31.12.2005): 12.657/13,325
language's groups
according to census 2001:
87,2 % deutsch
12,5 % italienisch
0,4 % ladinisch
Koordinaten:
Koordinaten: 46°28' Nord, 11°15' Ost
46°28' Nord, 11°15' Ost
Meereshöhe (NN): 235 - 1.864 (Zentrum 415)
Fläche / Dauersiedlungsraum: 59,7 / 26,6 km²
Fraktionen: St. Michael, St. Pauls, Girlan, Frangart, Montiggl, Unterrain, Missian, Perdonig, Gaid
Nachbargemeinden: Andrian, Bozen, Kaltern, Nals, Pfatten, Terlan, U. l. Frau im Walde-St. Felix;
im Nonstal (Trentino): Fondo, Malosco, Ronzone, Sarnonico, Cavareno
Partnerschaft mit: Anif (Salzburg/Österreich)
Postleitzahl: 39057
Vorwahl: 0471
ISTAT-Nummer: 021004
Steuernummer: 00264460213
Politik
Bürgermeister (2005): Dr. Franz Lintner


Eppan an der Weinstraße (ital. Appiano sulla Strada del Vino) ist eine Großgemeinde in Südtirol, südlich von Bozen gelegen. Eppan liegt im Überetsch, zwischen Bozen und Kaltern, teils an den Hängen des Mendelgebirges, teils auf Moränenhügeln der Würm-Eiszeit.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Funde von Steinkistengräbern mit Grabbeigaben, zahlreiche Wallburgen und einer spätbronzealterlichen Siedlung (Fundstelle Gamberoni) weisen auf die frühe Besiedlung von Eppan hin. Die Via Claudia Augusta führte vermutlich durch das heutige Gemeindegebiet, auch wenn ihr Verlauf nicht genau bekannt ist. Historiker vermuten, dass der Name Eppan von einem römischen Gutsbesitzer, Appius, seine Herkunft hat. Kürzlich wurde bei Bauarbeiten Reste einer römischen Villa mit Fussbodenmosaiken aus dem 4. Jahrhundert und einer Thermenanlage gefunden. Erstmalige urkundliche Erwähnung 590 durch Paulus Diaconus, im Zusammenhang mit dem Vorstoss der Franken Richtung Süden. Das Gebiet um Eppan gehörte damals zum langobardischen Herzogtum Trient. Im Hochmittelalter kämpften die Grafen von Eppan mit denen von Tirol um die Herrschaft über das heutige Südtirol. Vom frühen Wohlstand der Gemeinde zeugt die Pfarrkirche St. Pauls, genannt "Dom auf dem Lande". Diese wurde von 1460 bis 1560 erbaut. St. Pauls war das alte Zentrum der Gemeinde mit der nahegelegenen Burg Altenburg, die als Gerichtssitz diente.

Fraktionen (Ortsteile)

Eppan besteht aus den Fraktionen (ital. Namen in Klammern):

  • St. Michael (S. Michele, Hauptort und Sitz der Gemeindeverwaltung, oft auch einfach nur Eppan genannt)
  • St. Pauls (S. Paolo)
  • Girlan (Cornaiano)
  • Frangart (Frangarto)
  • Montiggl (Monticolo)
  • Perdonig (Pradonico)
  • Gaid (Gaido)
  • Missian (Missiano)
  • Unterrain (Riva di Sotto)


St. Pauls / Girlan von Schloss Boymont

Sehenswürdigkeiten

Berühmte Eppaner

* Egno von Eppan (†1273) Fürstbischof von Brixen und Trient
* Johann Georg Plazer (1704-1761) Rokokomaler
* Leonhard von Call (1767-1815) Komponist
* Sepp Kerschbaumer (1913-1964) Südtirolaktivist
* Max Sparer (1886-1968) Künstler

Weblinks


 

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