Fulgencio Batista

Fulgencio Batista y Zaldívar
Fulgencio Batista y Zaldívar

Fulgencio Batista y Zaldívar (* 16. January 1901 in Banes, Cuba; † 6. August 1973 in Marbella, Spain) was first later from 1940-1944 president and 1952 up to 31. December 1958 dictator of Cuba.

Nach einem Generalstreik gegen die Diktatur von Gerardo Machado am 3. August 1933 musste der Diktator zurücktreten, weil er auch nicht mehr auf die Unterstützung der USA rechnen konnte. Gegen die von den USA mit Unterstützung von drei Zerstörern eingesetzte neue Regierung unter Carlos Manuel de Céspedes y Ortíz gab es einen erneuten Aufstand, dem sich die Soldaten des zentralen Militärlagers "Camp Columbia" unter Führung ihrer Unteroffiziere anschlossen. Einer der Sergeanten war der bis dahin unbedeutende Barbier und Stenograph Fulgencio Batista.

In der Folgezeit gelang es ihm, das alte Offizierskorps zu entmachten und sich selbst an die Spitze des Militärs zu stellen. Mit seiner Militärmacht beeinflusste er die Politik entscheidend und wurde zum "Präsidentenmacher". Seine populistische Politik, die ihm die Unterstützung der unteren Volksschichten sicherte, und die guten Kontakte zu den USA, die ihn dem Bürgertum empfahlen, führten dazu, dass er am 10. Oktober 1940 zum Präsidenten Kubas gewählt wurde.

Unter seiner Präsidentschaft schloss sich Kuba den USA im 2. Weltkrieg an. Am 6. März 1943 erklärte Batista sein Kabinett unter Beteiligung der Kommunistischen Partei zur "Nationalen Antifaschistischen Front" (Frente Nacional Antifascista).

Nachdem er 1944 nicht zur Wiederwahl antreten durfte, ging er bis 1948 ins Ausland. Am 10. März 1952 stürzte er den amtierenden Präsidenten Carlos Prío Socarrás 80 Tage vor den Präsidentschaftswahlen, bei dem mit großer Sicherheit der Gegenkandidat Agramonte gesiegt hätte, und errichtete eine Diktatur. Batista genoss gute Beziehung zu den USA und wurde von diesen unterstützt. Fortan nahmen Korruption, soziale Ungerechtigkeit und Armut erheblich zu, während gleichzeitig Havanna zur Vergnügungsmetropole der US-amerikanischen Oberschicht wurde; die meisten Kasinos und Bordelle dort gehörten der US-amerikanischen Mafia.

Den von der Sozialistischen Volkspartei (ehem. Kommunistische Partei Kubas) ausgerufenen Generalstreik schlug er mit Waffengewalt nieder. Am 24. März klagte der junge Rechtsanwalt Fidel Castro den Diktator Batista vor dem Obersten Gerichtshof an. Die Klage wurde jedoch abgewiesen. Damit war für Fidel Castro das verfassungsmäßige Gebot des Widerstandsrechts gegeben, das den bewaffneten Widerstand gegen eine Diktatur nach Ausschöpfung aller legalen Mittel auch juristisch rechtfertigt. Unter der Diktatur Batistas und seines Geheimdienstes wurden ca. 20.000 Menschen, oft nach schweren Folterungen, ermordet. Viele der Leichen wurden aus fahrenden Autos auf die Straße geworfen, um die Bevölkerung abzuschrecken.

Der Widerstand gegen Batista wuchs besonders nach dem missglückten Sturm der Gruppe um Fidel Castro auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba 1953, der eigentlich als Fanal für einen Volksaufstand gedacht war. Zwischen 1956 und 1959 entstanden überall auf Kuba Widerstandsgruppen, sowohl in den Städten wie auch als Guerilla-Einheiten in den Bergen der Provinz Oriente. Die Bewegung gegen Batista erfasste zunehmend alle Gesellschaftsschichten. Nach dem letzten erfolgreichen Kampf der Revolutionäre Ende 1958 und dem Fall der Stadt Santa Clara war er zur Flucht gezwungen und ging ins Exil nach Portugal, nicht ohne vorher noch die Staatskasse mitzunehmen.


 

  > German to English > de.wikipedia.org (Machine translated into English)