Hedschas

of the Hedschas (Arab: الحجاز aluminium-Hidschāz) is a landscape in western Saudi Arabia.

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Lage und Abgrenzung

Die Landschaft Hedschas ist etwa 300.000 km² groß und umfasst den nordwestlichen Teil der arabischen Halbinsel bis etwa zum jemenitischen Bergland, in neuerer Zeit oft nur bis zur Grenze der Landschaft `Âsir. Nach Norden ist der Heschas nicht klar gegen die Schâm (Großsyrien mit Jordanien und Palästina) genannte Region abgegrenzt. Im Westen bildet das Rote Meer die natürliche Begrenzung. Auf der Höhe des Wâdî Hamadh beginnt die Landschaft Midian, die oft nicht zum eigentlichen Hedschas gezählt wird und die bis `Aqaba reicht. Die trockene Küstenebene der Tihâma wird ebenfalls häufig nicht zum Hedschas gezählt. Die Abgrenzung nach Osten zum Nedschd (Nedschd heißt Hochland) ist wenig klar.

Der historischen Landschaft Hedschas entspricht heute keine Verwaltungseinheit in Saudi-Arabien.

Bodengestalt und Klima

Von der Küste des Roten Meers steigt das Gebirge bis auf 2.446 m an, um dann nach Osten langsam abzufallen. Die Niederschläge variieren von Jahr zu Jahr und erreichen maximal 600 mm. Im Durchschnitt, je nach Höhenlage, meist nur zwischen 100 und 300 mm. An der Küste wird es im Sommer sehr schwül.

Wirtschaft

Durch das Wüstenklima ist nur Beduinenwirtschaft und in wenigen Oasen Landwirtschaft möglich. Der Handel spielt traditionell eine wichtige Rolle. Auch die jährliche Pilgerfahrt (Hadsch) ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Bevölkerung

Im Hedschas leben über sechs Millionen Menschen.

Städte

Die bedeutendsten Städte sind Mekka, Medina, Dschidda und Taif. Große wirtschaftliche Bedeutung haben die Pilgerfahrten der Muslime zu den heiligen Stätten Mekka und Medina.

Geschichte

Der Hedschas war im 7. Jahrhundert unter Mohammed der Ausgangspunkt des Islams, der sich nach der Gründung des Kalifats über weite Teile des Nahen Osten und Nordafrikas ausdehnte. Allerdings verlor das Land schon sehr bald seine politische Bedeutung als die Umayyaden 761 ihre Residenz nach Damaskus verlegten. In den folgenden Jahrhunderten wurde der Hedschas meist von Ägypten aus beherrscht (u.a. Fatimiden, Ayyubiden, Mamelucken) bis 1517 die Osmanen die Kontrolle übernahmen. Allerdings war die Oberherrschaft oft eher formaler Natur.

Größere Bedeutung hatten die Mekka regierenden Scherifen der Haschemiten. Hussain I. ibn Ali (Großscherif von Mekka seit 1908) begann während des 1. Weltkriegs 1916 mit dem Aufstand gegen die Osmanen, wobei er von Lawrence von Arabien und Britannien unterstützt wurde. Allerdings wurden die Versprechungen Britanniens betreffs der Gründung eines arabischen Königreichs nach dem Krieg nicht eingehalten. Auch als König des Hedschas (1916-1924) konnte sich Hussain gegen die Wahabiten und Abd al-Aziz ibn Saud nicht behaupten. 1926 wurde der Hedschas mit dem Nadschd vereinigt und 1932 Teil des Königreichs Saudi-Arabien.

Siehe auch

 

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