Homeland

of these articles actually concerns itself with the term, for the films with the title homeland sees homeland (film).

Homeland is the whole of the life circumstances, in which humans grow up. On it its psyche is coined/shaped, them “it grew”. Homeland is, where one does not need to explain itself.

Gegenbegriff zu Heimat ist die Fremde; falls erzwungen, das Exil.

Im übertragenen Sinne kann man von Heimat auch bei anderen Lebewesen sprechen, sogar bei Erscheinungen, die man wie Lebewesen betrachten kann. Bei diesen anderen Subjekten gelten die Hauptmerkmale von Heimat sinngemäß. Beispiele:

  • Die Heimat der Weymouths-Kiefer ist der nordamerikanische Kontinent.
  • Das Grauhörnchen ist aus Nordamerika, seiner ursprünglichen Heimat, vermutlich mit Schiffen auf die britischen Inseln gelangt und droht dort das einheimische rote Eichhörnchen zu verdrängen.
  • Als Heimat der Demokratie gelten Griechenland und die Stadt Athen.
  • Die Heimat der indogermanischen Sprachfamilie darf man südlich des Kaspischen Meeres vermuten.

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Heimat umfassend verstanden

Heimat nur geographisch (örtlich oder landschaftlich) bestimmen zu wollen, greift zu kurz. Was ein Mensch als Heimat empfindet, wird ebenso und eher noch mehr bestimmt durch die genetisch-biologische Beschaffenheit der Menschen, von denen er abstammt oder unter denen er aufwächst, durch ihre Sprache in ihrer örtlichen Besonderheit, durch ihre Geschichte, durch ihre Religions- und Rechtsvorstellungen, ihre Sitten, ihr Brauchtum, auch ihre kulturellen und zivilisatorischen Leistungen und die Gegenstände, in denen diese sich zeigen, kurzum ihre Lebensweise im allerweitesten Sinne.

Heimat geographisch

Eine solche umfassende Gesamtheit ist freilich unter wünschbaren Umständen in aller Regel auf jene Landschaft und jene Orte festgelegt, in denen sie sich entfaltet hat. Daher rührt die gängige, aber verfälschende Verkürzung des Heimatbegriffs auf seinen geographischen Anteil.

Heimat als Lebensweise

Psychologisch ist Heimat ein subjektives Empfinden, unabhängig von politisch-juristischen Definitionen. Sie besteht aus individuellen Einstellungen zu Ort, Gesellschaft und persönlicher Entwicklung des Einzelnen. Ihr Verlust oder die Angst davor wird als Heimweh empfunden. Für den, der seine Heimat verlassen hat, kann Heimat gleichbedeutend werden mit Vaterland. Es ist möglich, dass ein Mensch sich für eine Wahlheimat entscheidet.

Heimat als Lebensweise ist auch gemeint, wenn ein exilierter deutscher Schriftsteller erklärt, seine Heimat sei die deutsche Sprache oder die deutsche Literatur. Heimat als Lebensweise meint auch das Bekenntnis eines Seefahrers: "Meine Heimat ist das Meer".

Ciceros Bemerkung Patria est, ubicumque est bene (lat.) = "Vaterland ist, wo immer es gut ist" (Kurzformel: Ubi bene, ibi patria) verkehrt die Folge zur Voraussetzung. Ob das vielleicht als ironische Forderung gemeint war, müsste man aus dem Zusammenhang abzuleiten versuchen.

Heimat als Utopie

Das Noch-Nicht, das konkret Utopische ist Ernst Blochs Begriff von Heimat, den er in seinem Hauptwerk Das Prinzip Hoffnung im US-amerikanischen Exil entwarf. Für Ernst Bloch, der als Kriegsgegner 1914 das wilhelminische Deutschland, in den dreißiger Jahren als marxistischer Jude Nazi-Deutschland und in den fünfziger Jahren das "Deutschland des real existierenden Sozialismus" (will sagen die DDR) verlassen musste, liegt die Heimat jenseits der Klassengesellschaft. So fasst er Karl Marx Thesen über Feuerbach wie folgt zusammen:

Die vergesellschaftete Menschheit im Bund mit einer ihr vermittelten Natur ist der Umbau der Welt zur Heimat. Das Prinzip Hoffnung, S. 334

Hierauf aufbauend hat Bernhard Schlink in einem Essay Heimat als Utopie wieder ins Gespräch gebracht. Diese Vorstellung schiebt den ort-gebundenen Anteil des Begriffs ausdrücklich beiseite und betrachtet Heimat als "Nicht-Ort": ein Gefühl, eine Hoffnung, eine Sehnsucht, zu erleben vor allem im Exil. Dieser Gedanke sei schon lange vorgebildet in der christlichen Vorstellung von der Erde, die dem Menschen, seit er das Paradies verwirkt, nur noch Exil sei.

"Heimat" in anderen Sprachen

Wenn man versucht, das deutsche Wort Heimat in andere Sprachen zu überetzen, gehen leicht von der sehr umfassenden Bedeutung wichtige Teile verloren.

Ins Englische lässt sich das Wort am ehesten mit homeland oder native land übersetzen.

Auf Französisch kann man lieu d'origine sagen oder pays natal. Wenn die eigene Heimat angesprochen werden soll, überzeugt am besten die einfache Wendung mon pays.

Ähnlich intim wie das deutsche Wort Heimat mutet die tschechische Vokabel domov – Heimat an, sie enthält den selben Wortstamm wie dům – Haus und domek – Häuschen.

Geschichtliche Wendungen

In Deutschland wurde der Begriff Heimat politisch wirksamer als zuvor mit den Befreiungskriegen und der gleichzeitigen Geistesbewegung der Romantik. In deren Nachfolge stand die völkische Bewegung während der Weimarer Republik. Dann aber wurde die Heimatschutzbewegung von der NSDAP aufgegriffen und in ihren Dienst gestellt.

Geographisch bestimmte Heimat

Die Geschichte einer bestimmten Landschaft oder eines bestimmten Ortes als Heimat untersucht die Heimatgeschichte, Heimatvereine pflegen das Brauchtum. Heimatschutz war und ist in Landesvereinen wie z. B. im Landesverein Sächsischer Heimatschutz oder im Bayerischen Landesverein für Heimatpflege organisiert. - Immer wieder gab es in der Vergangenheit historische Situationen, vor allem in Grenzregionen des Sprachraums, in denen zur Heimatverteidigung aufgerufen wurde.

In der Literatur existiert das allerdings unscharf abgegrenzte Genre des Heimatromans und der Heimatdichtung (vgl. Heimatschriftsteller). In den 50er und 60er Jahren wurden auch viele so genannte Heimatfilme produziert, die man oft der Trivialunterhaltung zurechnen muss. Gleichwohl gilt das nicht für das gesamte Genre, insbesondere nicht für den neuen Heimatfilm der 70er Jahre bis in die Gegenwart.

Weblinks

Wiktionary: Heimat – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Wikiquote: Heimat – Zitate
 

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