Humanethologie

the Humanethologie is a branch of the behavior biology, for which before the background that also humans the result of a long masterhistorical development series is, in particular those behaviors of our kind investigates, which can be considered as innate. The most well-known German researcher in this area is Irish from Eibl Eibesfeldt.

Diese Suche nach Verhaltensweisen des Menschen, die in unterschiedlichsten Kulturen in annähernd gleicher Ausprägung vorkommen, hat (vergleichbar nur mit den häufig ideologisch und gelegentlich religiös motivierten Vorbehalten gegen die Soziobiologie) immer wieder temperamentvoll geführte Auseinandersetzungen provoziert. Denn sie widerspricht schon im Ansatz jenen zeitweise populären Anschauungen, denen zufolge der Mensch einzig und allein durch Erziehung (also durch Lernen) in seiner Entwicklung bestimmt werde.

Inzwischen hat sich jedoch die Einsicht weithin durchgesetzt, dass angeborene Verhaltensmuster (zum Beispiel die Steuerung der Gesichtsmuskeln beim Lächeln) und erlernte Verhaltensmuster gemeinsam unser Verhalten formen.

Forschungsthemen

Aus der Stammesgeschichte des Menschen ableitbare, angeborene Verhaltensweisen werden von den Humanethologen mit diversen unterschiedlichen Vorgehensweisen untersucht:

  • Bei Neugeborenen konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass sie ohne jede Vorerfahrung, die durch Lernen erklärbar wäre, spontan atmen, sich an dünnen Gegenständen (sogar an frei hängenden Wäscheleinen!) mit den Händen festklammern und laut schreien. Bei taubblind geborenen Kindern konnte der Nachweis geführt werden, dass sie wie sehende und hörende Kinder lachen, weinen, erröten und die charakteristische Mimik des Verlegenseins beherrschen – auch diese Verhaltensweisen sind ohne Lernen im Verhaltensrepertoir des Menschen enthalten.
  • Beim Vergleich der Abfolge von bestimmten Entwicklungsschritten beim Kleinkind konnte nachgewiesen werden, dass zum Beispiel das Erlernen einer Sprache (oder auch mehrerer Sprachen) während eines offenbar besonders hierfür empfänglichen Lebensabschnitts wesentlich leichter geschieht als später im Erwachsenenleben.
  • Die Auswertung von Verhaltensprotokollen und Filmaufnahmen von Menschen unterschiedlichster Kulturkreise zeigte, dass die sozialen Verhaltensweisen einander überall weitestgehend gleichen. So werden Kleinkinder von ihren Müttern überall in ganz ähnlicher Weise liebkost, also zum Beispiel gestreichelt und geküsst. Die Mütter sprechen dann überdies überall mit ihnen in unnormal hoher Stimmlage und nicken ihnen zu. Ferner gilt Anstarren überall als bedrohlich
  • Der Vergleich des Verhaltens von Menschen und Menschenaffen hat es ermöglicht, zum Beispiel das gegenseitige Umarmen und das Zähnezeigen bei großer Wut als altes Primatenerbe zu identifizieren.
  • Untersuchungen zum angeborenen Erkennen von bestimmten Verhaltensweisen (speziell: der Mimik von anderen Personen) haben es sehr wahrscheinlich gemacht, dass Menschen bestimmte Reizmerkmale (zum Beispiel die relative Höhe der Nase im Verhältnis zu den Augen) ohne spezielle Vorerfahrung in bestimmter Weise interpretieren – und dass daher das Kamel als "hochmütig" eingeschätzt wird, weil es die Nase in Relation zu den Augen sehr weit oben am Kopf trägt.
  • Schließlich haben Humanethologen immer wieder auch den Versuch unternommen, die Grundlagen von kulturell bedingten Traditionen auf ererbte Bausteine des Verhaltens zurückzuführen. So wurden u.a. die Bereitschaft zur Unterordnung und zum Gehorsam, aber auch das Streben nach Anerkennung, die Unduldsamkeit gegen Außenseiter, aber auch die Neigung zur Selbstlosigkeit und zum Herstellen von freundlichen Kontakten zu anderen Menschen auf ererbte, also biologisch erklärbare Mechanismen zurückgeführt. Solche sehr weitgehenden Aussagen, die zudem kaum je durch eindeutige experimentelle Belege gestützt wurden, sind jedoch umstritten.

Literatur

Weblinks

 

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