Ion Iliescu

ion Iliescu

ion Iliescu (* 3. March 1930 in Olteniţa, south Romania) is a politician in Romania. It was considerably involved in the revolution against Nicolae Ceauşescu in December 1989.

The school time spent Iliescu in Olteniţa and Bucharest. It studied electro-technology at the polytechnic institute Bucharest and in Moscow. 1948 war er Mitbegründer der rumänischen Studentenunion. Später besuchte er weitere Bildungseinrichtugen in Rumänien und ist unter anderem Ehrendoktor der Technischen Universität Timişoara.
Seit 1951 ist er mit seiner Frau Nina (Elana) verheiratet.

Beruflich war Iliescu zunächst im Bereich Hydroenergie und Wasserwirtschaft tätig, später als Forschungsingenieur in der Metallurgie. Ab 1979 leitete er das Amt für Wasserressourcen, sprach sich aber gegen die Großprojekte des Diktators Nicolae Ceauşescu aus und musste 1984 sein Amt aufgeben.

Politische Tätigkeit

In der Ceauşescu-Ära war Iliescu Mitglied der kommunistischen Partei Rumäniens (PCR) und wurde 1971 Sekretär des Zentralkomitees. Während der Kulturrevolution der "intellektuellen Abweichung" beschuldigt, verlor er sein Parteiamt und war von 1974 bis 1979 Vizepräsident des Bezirks Timiş. Von 1984 bis zum Dezember 1989 war er Direktor des Verlags für technische Literatur in Bukarest und trat für eine vorsichtige Öffnung zum Westen ein.

Nach der Erschießung Ceauşescus am 25. Dezember 1989 wurde Iliescu von der Front zur Nationalen Rettung (FNR) vorläufig zum Staatspräsidenten ernannt. Am 20. Mai 1990 wurde er in den ersten so bezeichneten freien Wahlen mit 85 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Die Wahl wurde tagelang von Protesten auf dem Bukarester Universitätsplatz begleitet, von Iliescu herbeigerufene Bergarbeiter lösten diese aber dann gewaltsam auf. Im Oktober 1992 wurde er mit 61% der Stimmen erneut im Amt bestätigt.

1996 verlor Iliescu die Präsidentschaftswahlen gegen Emil Constantinescu. Er wurde Senator für die sozialistische Partei (PDSR) und 1997 deren Parteivorsitzender. Am 10. Dezember 2000 setzte er sich in der Präsidenten-Stichwahl gegen den Ultra-Nationalisten Corneliu Vadim Tudor mit 66,8 Prozent der Stimmen durch. Seine Amtszeit dauerte bis Dezember 2004 - sein Nachfolger ist seit den Wahlen vom 12. Dezember 2004 der ehemalige Bukarester Bürgermeister Traian Basescu.

Iliescu veröffentlichte einige Essays und Bücher, u.a. "Revolution and Reform" (1993), "Moments of History" (1996) und "Whereto, Romanian Society?" (1999, zu einer sozialdemokratischen Zukunft).

Siehe auch

Weblinks

  • {{ #if:
|
| * Literatur von und über Ion Iliescu im Katalog der DDB

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