John Hume

John Hume ('18. January 1937 in Londonderry) is an northIrish politician. He is a chairman and joint founder of the Social Democratic and labour party (SDLP), which uses itself for a reunification of Ireland without force. 1998 wurde John Hume gemeinsam mit David Trimble für seine Bemühungen um eine friedliche Lösung des Nordirlandkonflikts mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Frühe Jahre und Ausbildung

John Hume kam als Sohn eines Werftarbeiters 1937 im nordirischen Londonderry auf die Welt. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen und wurde als katholisches und irisches Kind bereits von Kindestagen an mit der Unterdrückung der irischstämmigen Katholiken durch die Protestanten, die ihr Wurzeln im englischen Teil Großbritanniens haben. Er studierte an der National University und erwarb dort seinen Master of Arts, danach ging er als Forschungsstudent an das Trinity College in Cambridge, zeitgleich war er Gasthörer am Centre of International Affairs der Harvard University. Danach wurde John Hume Lehrer und begann in den 1960er Jahren mit der politischen Arbeit, bei der er sich für öffentliche Interessen einsetzt.

Politische Arbeit

1968 wurde John Hume zum Führer der Bürgerrechtsbewegung "Non-violent civil rights" und ein Jahr später kam er als Abgeordneter in das nordirische Parlament. 1972 wurde dies von der britischen Regierung aufgelöst nachdem Großbritannien die Polizeigewalt im Lande an sich gezogen hatte und die Regierung in Belfast geschlossen zurückgetreten ist. 1970 gründete John Hume gemeinsam mit weiteren Mitstreitern die Social Democratic and Labour Party SDLP, die sich bereits bei ihrer Gründung für ein geeintes Irland ohne Gewaltanwendung ausprach. Diese positionierte sich damit zwischen der protestantisch-unionistischen Democratic Unionist Party (DUP) und der katholisch-republikanischen Sinn Fein. 1973 wurde durch eine Abstimmung beschlossen, dass Nordirland weiterhin zu Großbritannien gehören sollte. Im gleichen Jahr wurde eine neue parlamentarische Vertretung gewählt, der auch John Hume angehörte, sowie eine eigene Northern Ireland Executive mit begrenzten Rechten gebildet, in der Hume als Handelsminister tätig wurde. Beide wurden allerdings bereits 1974 wieder aufgelöst.

In Londonderry richtete David Hume die Inner City Trust ein, eine Vereinigung, die aus Mitgliedern sowohl der Katholiken als auch der Protestanten bestand und die sich zum Ziel gesetzt hat, die teilweise massiven Zerstörungen in der Innenstadt von Londonderry durch den Bürgerkrieg zu beseitigen. Außerdem konnte er durchsetzen, dass der Bürgermeister von Londonderry jedes Jahr von einer anderen im Parlament vertretenen Partei gestellt wurde.

Von 1979 bis 2004 war John Hume Vertreter des Europäischen Parlaments in Brüssel, wo er sich vor allem im Ausschuss für Regionalplanung und in der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Union und der AKP-Staaten, also der Entwicklungsländer Afrikas, der Karibik und des Pazifik, einsetzte. Er wurde außerdem Co-Vorsitzender der Interparlamentarischen Gruppe für kulturelle und sprachliche Minderheiten. 1979 wurde Hume Parteivorsitzender der SDLP. Sein 1982 durch die Gründung des "New Ireland Forum" gestartetes Vorhaben, die Vereinigung von Nordirland mit der irischen Republik voranzutreiben scheiterte an der republikanischen Partei Sinn Fein. 1983 wurde er als einziger Vertreter seiner Partei in das britische House of Commons gewählt, wo er bis heute den Wahlkreis Foyle vertritt.

Friedensarbeit mit der IRA

Seine Gesprächsbereitschaft mit der Partei Sinn Fein sowie mit der Untergrundorganisation der Irish Republican Army (IRA) sorgte 1985 für Aufregung, seine Gespräche mit dem Sinn Fein-Vorsitzenden Gerry Adams führten allerdings über einen allmählichen Friedensprozess, der 1994 in einem bedingungslosen Waffenstillstand der IRA gipfelte, der 18 Monate eingehalten wurde.

1998 wurde vom britischen Premierminister Tony Blair und dem irischen Präsidenten Bertie Ahern ein Nordirland-Friedensplan ausgearbeitet, an dem auch Hume und andere Friedensaktivisten Nordirlands beteiligt waren. Dieser wurde als Karfreitagsabkommen bekannt. Am 15. August erschütterte ein Bombenattentat in Omagh mit 25 Todesopfern durch eine Splittergruppe der IRA erneut die Friedenspläne, eine Beruhigung erfolgte jedoch über die weltweite Unterstützung der Friedensbemühungen und die Ablehnung weiterer Gewalt von allen Seiten. Am 10. Dezember erhielt John Hume gemeinsam mit David Trimble den Friedensnobelpreis für ihre intensiven Bemühungen im Friedensprozess in Nordirland. 2004 kündigte John Hume an, sich ganz aus der Politik zurückzuziehen.

Ehrungen

Neben dem Friedensnobelpreis erhielt Hume viele weitere Auszeichnungen für seine Arbeit, darunter den Hessischen Friedenspreis und den Sean-McBride-Preis.

Weiterführende Literatur

  • John Hume: Personal views, politics, peace and reconciliation in Ireland, Town House, Dublin, 1996.
  • John Hume: Derry beyond the walls: social and economic aspects of the growth of Derry, Ulster Historical foundation, Belfast, 2002.
  • Barry White: John Hume: a statesman of the troubles, Blackstaff, Belfast, 1984
  • George Drower: John Hume: man of peace, Gollancz, London, 1995.
  • Paul Routledge: John Hume: a biography,, Harper-Collins, London, 1997
  • Gerard Murray: John Hume and the SDLP: impact and survival in Northern Ireland, Irish Academic Press, Dublin, 1998.

Weblinks


 

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