District prince-field-bridge

coat of arms map
Wappen des Landkreises Fürstenfeldbruck Lage des Landkreises Fürstenfeldbruck in Deutschland
base data
Land of the Federal Republic: Bavaria
governmental district: Upper Bavaria
administrative seat: Prince-field-bridge
surface: 434.78 km ²
inhabitants: 199.697 (30. September 2005)
Population density: 459 inhabitants for each km ²
Kfz characteristics: FFB
circle key: 09 1 79
circle arrangement: 23 municipalities
address
of the district administration:
Resident of Munich STR. 32
82256 prince-field-bridge
official Website: www.lra-ffb.de
E-Mail address:
Politics
land advice: Thomas Karmasin (CSU)
Karte
Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern

Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist ein Landkreis um die Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Der Landkreis liegt im Westen des Regierungsbezirks Oberbayern in Bayern; Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Dachau, im Osten die kreisfreie Stadt München und der Landkreis München, im Süden der Landkreis Starnberg, im Südwesten der Landkreis Landsberg am Lech und im Nordwesten der Landkreis Aichach-Friedberg.

Geografie

Der Landkreis Fürstenfeldbruck lässt sich geologisch in vier Bereiche gliedern. Im Osten und Südosten findet sich flaches Land mit kargen Äckern auf der Münchner Schotterebene.
Ganz im Süden, südlich von Moorenweis und Jesenwang findet sich eine von Mischwäldern und Wiesen geprägte Jungmoränenlandschaft, die während der Würmeiszeit zwischen 100.000 v. Chr. und 75.000 v. Chr. entstand.
Nördlich davon ist der Großteil des Landkreises bis etwa zur Höhe von Unterschweinbach durch hügeliges Altmoränenland mit fruchtbaren Feldern geprägt. Diese Moränenlandschaft bildete sich während der Riß-Eiszeit zwischen ca. 270.000 v. Chr. und 150.000 v. Chr. An den Endmoränen bildeten sich sogenannte Toteislöcher aus. Dabei handelt es sich um Seen die sich im Laufe der Zeit zu Mooren verlandet haben. Als Beispiel für ein solches Toteisloch im Landkreis Füstenfeldbruck kann das Haspelmoor aufgeführt werden.
Ganz im Norden schließlich, etwa ab einer Linie Tegernbach bei Mittelstetten (Oberbayern), Unterschweinbach und Überacker, findet sich nur leicht gewelltes Hügelland mit lehmig-sandigem Boden. Hier herrschen Nadelwälder und tiefgründige Äcker vor.

Der Landkreis wird vom Süden nach Nordwesten von der Amper durchflossen. Etwa parallel dazu, aber weiter nördlich fließt die kleinere Maisach.


Politik


Wappen

Durch einen von Silber und Rot in zwei Reihen geschachten Schrägbalken geteilt von Grün und Blau; oben eine silberne Fürstenkrone, unten eine dreibogige gemauerte silberne Brücke. Der geschachtete Schrägbalken entstammt dem Familienwappen des Klosterbegründers St. Bernhard. Die Fürstenkrone symbolisiert die an der Gründung ebenfalls beteiligten Wittelsbacher, wohingegen die Brücke den Markt Bruck repräsentiert. Der Entwurf des Wappens geht auf das bis 1936 gültige Marktwappen zurück und wurde am 30. Juni 1967 per Kreistagsbeschlussoffiziell eingeführt.

Kreispartnerschaften

Seit 1991 besteht eine offizielle Partnerschaft mit dem Landkreis Greiz, vormals Zeulenroda in Thüringen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Landkreis Fürstenfeldbruck gliedert sich sowohl wirtschaftlich als auch von der Bevölkerungsdichte her deutlich in zwei Teile. Während im dichtbesiedelten Osten in großem Umfang mittelständische Industrie angesiedelt ist, prägen den dünner besiedelten Westen vor allem landwirtschaftliche Betriebe.

Verkehr

Der Landkreis Fürstenfeldbruck wird von zwei Hauptbahnlinien durchzogen:

Die München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft nahm schon 1839/40 ihren Betrieb auf. Bis Mammendorf (früher: Nannhofen) laufen besondere Gleise für die S-Bahnlinie 4 parallel.

Auch die 1873 von der Bayerischen Staatsbahn eröffnete Strecke München - Fürstenfeldbruck - Geltendorf wird im Kreisgebiet von einer S-Bahn (S 8) mitbenutzt.

Die 1903 erbaute Strecke München - Herrsching dient jetzt ausschließlich dem Verkehr der S-Bahnlinie 5; sie erschließt im Kreis lediglich die Gemeinde Germering.

Das Gesamtnetz wird noch vollständig im Personenverkehr bedient.

Hauptverkehrsstraßen im Landkreis sind die Autobahnen A 8 München-Stuttgart und A 99 mit "Eschenrieder Spange" im Nordosten und Osten sowie die A 96 München-Lindau im Süden; dazu die Bundesstraßen B 2 und B 471 die durch den Landkreis führen.

Städte und Gemeinden

Städte

  1. Fürstenfeldbruck, Große Kreisstadt (33.588)
  2. Germering, Große Kreisstadt (36.684)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Grafrath
    1. Grafrath (3.595)
    2. Kottgeisering (1.530)
    3. Schöngeising (1.862)
  2. Mammendorf
    1. Adelshofen (1.560)
    2. Althegnenberg (1.834)
    3. Hattenhofen (1.394)
    4. Jesenwang (1.492)
    5. Landsberied (1.397)
    6. Mammendorf (4.535)
    7. Mittelstetten (1.645)
    8. Oberschweinbach (1.469)

Gemeinden

  1. Alling (3.326)
  2. Egenhofen (3.240)
  3. Eichenau (11.526)
  4. Emmering (6.012)
  5. Gröbenzell (19.167)
  6. Maisach (12.610)
  7. Moorenweis (3.719)
  8. Olching (24.221)
  9. Puchheim (19.465)
  10. Türkenfeld (3.443)

Keine Gemeindefreien Gebiete

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Literatur

  • Landratsamt Fürstenfeldbruck (1992): Der Landkreis Fürstenfeldbruck - Natur, Geschichte, Kultur ISBN 3-9803189-0-7

Weblinks


 

  > German to English > de.wikipedia.org (Machine translated into English)