District trusting stone
| coat of arms | map |
|---|---|
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| base data | |
| Land of the Federal Republic: | Bavaria |
| governmental district: | Upper Bavaria |
| administrative seat: | Trusting stone |
| surface: | 1.533, 92 km ² |
| inhabitants: | 170.819 (30. September 2005) |
| Population density: | 111 inhabitants for each km ² |
| Kfz characteristics: | TS |
| circle key: | 09 1 89 |
| circle arrangement: | 35 municipalities |
| address of the district administration: | Ludwig Thoma STR. 2 83278 trusting stone |
| official Website: | www.traunstein.com |
| E-Mail address: | |
| Politics | |
| land advice: | Hermann Steinmaßl (CSU) |
| Karte | |
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Der Landkreis Traunstein liegt im Südosten des Regierungsbezirks Oberbayern. Er umfasst wesentliche Teile des Chiemgaus. Der Landkreis Traunstein ist der zweitgrößte Landkreis in Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Von der südlichsten Landkreisgemeinde Reit im Winkl bis nach Engelsberg im Norden sind es rund 65 Kilometer, von Seebruck am Chiemsee im Westen bis Kirchanschöring im Osten rund 40 Kilometer. Der Chiemsee gehört außer den Inseln vollständig zum Kreisgebiet. Die höchste Erhebung ist das Sonntagshorn (1.961 m.ü.M.), der tiefste Punkt findet sich im Salzachtal bei Tittmoning (370 m. ü. M.). Nachbarkreise sind im Norden die Landkreise Mühldorf am Inn und Altötting, im Osten die österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Salzburg sowie der deutsche Landkreis Berchtesgadener Land, im Süden nochmals das Bundesland Salzburg sowie das Bundesland Tirol und im Westen der Landkreis Rosenheim.
Wirtschaft
Landwirtschaft, Industrie und Handel, Dienstleistung und Tourismus sind die Hauptsäulen der Wirtschaft im Landkreis. Industrielle Zentren sind die nördlich von Traunstein gelegenen Städte Traunreut und Trostberg, während der Fremdenverkehr eher im Süden des Landkreises angesiedelt ist.
Verkehr
Im Jahre 1860 eröffnete die Bayerische Maximiliansbahn eine Strecke zwischen Rosenheim und Salzburg über Traunstein.
Einige Jahrzehnte später gingen von hier aus mehrere Lokalbahnen der Bayerischen Staatsbahn in die umliegenden Gebiete hinaus:
- 1891 nach Trostberg, welche ab 1910 bis Mühldorf befahren werden konnte,
- 1895 nach Ruhpolding und
- 1902 nach Waging am See.
Eine weitere Hauptstrecke verbindet seit 1894/1908 Mühldorf und Freilassing. Von ihr zweigte in Wiesmühl seit 1894 eine Stichbahn nach der Stadt Tittmoning an der Salzach ab.
An die Fernbahn Rosenheim - Salzburg wurden ferner 1908 bzw. 1885 die Lokalbahnen Endorf - Obing und Übersee - Marquartstein angeschlossen.
Auf der während des Zweiten Weltkrieges erbauten Güterbahn Hörpolding - Traunreut fuhren einige Jahre auch Personenzüge. Eine Wiedereinführung ist geplant.
Eine Besonderheit stellte die schmalspurige Staatliche Waldbahn Ruhpolding - Reit im Winkl dar, die aber nur wenige Jahre in Betrieb war.
Der wesentliche Teil des Bahnnetzes mit 108 km Länge ist noch heute in Betrieb. Stillgelegt wurden 46 km Nebenbahnen; davon entfällt die Hälfte auf die Waldbahn Ruhpolding - Reit i.W.
- 1931: Ruhpolding - Reit im Winkl 23 km (Meterspur)
- 1964: Hörpolding - Traunreut 3 km
- 1968: Endorf - Aindorf - Obing 6 km und Übersee - Marquartstein 8 km
- 1969: Wiesmühl - Tittmoning 6 km
Dazu kommen rund 40 Buslinien
Durch den Landkreis Traunstein führen:
- 24 km Autobahn (A 8 München – Salzburg)
- 168 km Bundesstraßen
- 226 km Staatsstraßen
- 378 km Kreisstraßen
- 2.239 km Gemeindestraßen
Geschichte
In Bayern entstanden 1802 die Landgerichte. Sie waren zuständig für Verwaltung und Rechtsprechung. Auf dem Gebiet des heutigen Landkreises Traunstein gab es die Landgerichte Traunstein und Trostberg. 1862 kam es zur Gründung des Bezirksamtes Traunstein, das verwaltungstechnisch die Landgerichtsbezirke Traunstein und Trostberg umfasste. 1939 wurden die Bezirke in Landkreise und die Bezirksämter in Landratsämter umbenannt. 1972 wurde bei der Neugliederung der Landkreise der nördliche Teil des Rupertiwinkels mit den Zentren Waging und Tittmoning dem Landkreis Traunstein zugeschlagen.
Wappen
Das Wappenbild des Landkreises Traunstein zeigt auf seiner linken Hälfte einen blauen Panther auf silbernem Grund. Es ist das Wappen der Grafen von Spanheim, die bereits im 12. Jahrhundert den Chiemgau beherrschten. Die rechte obere Hälfte des Wappens zeigt einen rotbewehrten schwarzen Adler auf goldenem Grund - das Wappen des einstigen Bistums Chiemsee. Die rechte untere Hälfte zeigt auf rotem Grund eine weiße Burg und einen grünen Baum - das Wappen des Klosters Baumburg - und repräsentiert den nördlichen Teil des Landkreises.
Städte und Gemeinden
Märkte
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Gemeindefreie Gebiete (86,84 km²)
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(Fläche in km² am 31. Dezember 2001, Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)
Weblinks
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