Manufaktur

Eine Manufaktur (von lat. manus - hand, lat. factura - making, the production) is an enterprise in the transition form from the handicraft to the factory.

Manufakturen developed during the early modern times and were operated by private entrepreneurs or by the state. Manufakturen developed in two different kinds. Eine Entstehungsform ist die Zusammenfassung verschiedener Handwerke in einem Arbeitshaus, also beispielsweise die Schaffung einer Kutschenmanufaktur, in dem die zuvor eigenständigen Drechsler, Schlosser, Vergolder und andere zusammenarbeiteten. Die andere historische Entstehungsform ist die Zerlegung eines einzelnen Handwerks, wie das des Nadlers, in viele Einzeloperationen, die jeweils von einem Teilarbeiter verrichtet wurden.

Die Manufaktur entwickelt in beiden Fällen die Arbeitsteilung mit höherer Produktivität ohne jedoch die handwerkliche Basis der Produktion zu überwinden. Der technische Fortschritt, den sie hervorbringt, beschränkt sich zumeist auf die Entwicklung neuer und die Verfeinerung bestehender Werkzeuge.

Entstehung

Die Wirtschaftslehre des Merkantilismus forderte die Fürsten auf, Importe zu verringern und Exporte zu fördern. Zu diesem Zweck wurden z. B. Seiden- und Porzellanmanufakturen errichtet. Wenn die Manufakturprodukte keinen Absatz fanden, zwangen die Fürsten manchmal die Bürger, besonders die Juden, zum Kauf der Erzeugnisse, z. B. in Brandenburg. Bei Arbeitskräftemangel wurden auch schon mal Waisenkinder oder Bettler zur Arbeit in den Manufakturen gezwungen. In Dresden z. B. wurde 1685 das Waisenhaus als Manufaktur (Spinnerei) errichtet.

Das ökonomische Prinzip des Kapitalismus scheint bei der Errichtung der Manufakturen erstmals durch, bevor es in der Industrialisierung vom gesamten Wirtschaftsleben Besitz ergreift: Die Organisation der Arbeit ist das Mittel, die hergestellten Waren zu verbilligen, in dem die notwendige Arbeitszeit zu ihrer Herstellung verkürzt wird, und dadurch die weitere Anhäufung von Kapital zu beschleunigen.

Kritik

Trotz der höheren Produktivität hatte die Schaffung von Manufakturen auch Nachteile für die Handwerker und Arbeiter.

  • Die wiederholte Ausführung einfacher Detailarbeit belastet bestimmte Körperteile einseitig und führt zu Krankheiten.
  • Die Arbeit ist stumpfsinnig.
  • Da für viele Arbeiten eine geringe Qualifikation erforderlich ist, sind die Arbeiter austauschbar und können stärker ausgebeutet werden.

Adam Smith, der große Nationalökonom der Manufakturperiode, beschreibt in seinem Hauptwerk "Wealth of Nations" diese Konsequenzen der Manufaktur für den Teilarbeiter: Sie zerstört selbst die Energie seines Körpers und verunfähigt ihn, seine Kraft schwunghaft und ausdauernd anzuwenden, außer in der Detailbeschäftigung, wozu er herangezogen ist.

In der Manufakturperiode entsteht erstmals - wenn auch zuerst nur in geringem Umfang - eine Hierarchie der Arbeiter. Es entstehen Arbeitsplätze mit sehr einfachen Anlerntätigkeiten, auf denen die Arbeiter schlechter entlohnt werden als auf anderen Arbeitsplätzen, die größere Spezialisierung erfordern.

Der Begriff heute

Die dem Begriff der Manufaktur, also der Produktion durch Handarbeit, - tatsächlich oder vermeintlich - innewohnende Vorstellung von Qualität und Luxus wird in Namensgebung und Werbung von Firmen aufgegriffen.

Im Bereich der Armbanduhrenherstellung wird außerdem mit Manufaktur (auch Uhrenmanufaktur) ein Hersteller bezeichnet, der seine Uhrwerke selbst entwickelt und herstellt und diese nicht nur von einem anderen Unternehmen bezieht und in eigene Gehäuse einbaut. Der Begriff Manufaktur wird hier also für eine gewisse Exklusivität und Unabhängigkeit eines Herstellers verwendet. Für die Armbanduhrenherstellung trifft jedoch tatsächlich auch die eigentliche Bedeutung des Begriffs Manufaktur zu, da hier noch viele Herstellungsschritte, insbesondere die Montage und Justage des Uhrwerks von Hand durchgeführt werden.

 

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