Pieter Willem Botha

Pieter Willem Botha (Africa to: /ˈpitəɹˈvələmˈbʊə̯tɑ/; * 12. January 1916 in the Paul Roux district (Oranje Free State)), in South Africa generally admits as “P. W." oder - wegen seiner hartnäckigen Verfolgung politischer Gegner - als "Die Groot Krokodil" (/di xrʊə̯t krokəˈdəɫ/, das große Krokodil), war der Premierminister Südafrikas von 1978 bis 1984 und der Staatspräsident der Republik Südafrika von 1984 bis 1989.

Leben

Pieter Willem Botha
Pieter Willem Botha

Botha war Zeit seines Lebens ein Anhänger der südafrikanischen Nationalpartei und ein standfester Verteidiger der Rassentrennung sowie des Apartheidsystems. Seit 1936 Mitglied der Partei, ließ er sich 1948 zum Generalsekretär der NP in der Kap-Provinz aufstellen, um als Leiter der Wahlkampfkampagne des Jahres mitentscheidend für den Wahlsieg der seitdem für vier Jahrzehnte regierenden NP zu werden. So wählte man auch ihn ins Parlament, der bereits 1958 im Kabinett von Hendrik Frensch Verwoerd die Position des stellvertretenden Innenministers einnahm. 1966 wurde Botha Vorsitzender der Partei in der Kap-Provinz und Verteidigungsminister. Schließlich fand seine politische Karriere seinen vorläufigen Höhepunkt, als 1978 der damalige Premierminister Balthazar Johannes Vorster zurücktrat, woraufhin er dessen Nachfolger wurde.

Durch die Überarbeitung der südafrikanischen Verfassung 1983 unter seiner Federführung (immerhin hatte er in der Jugend ein Studium der Rechtswissenschaften absolviert) entstand ein Präsidentenamt mit starken exekutiven Befugnissen, das Botha im folgenden Jahr per Wahl für sich gewinnen konnte.

Unter seiner Präsidentschaft verfolgte Südafrika eine ambitionierte Außenpolitik: Man verfolgte ein mehr oder minder geheimes Nuklearprogramm in Zusammenarbeit mit Israel und bestand auf der Okkupation des Nachbarstaates Namibia. Bothas autoritärer Regierungsstil machte ihn in den westlichen Staaten sehr unpopulär, woraufhin ihn die meisten Demokratien als brutalen, rassistischen Diktator verurteilten. In zahlreichen Staaten wie Deutschland, den USA und England gab es starke Befürworter für Handelssanktionen, um das Apartheidregime Bothas zu schwächen.

Dennoch war, auf die eine oder andere Weise, die Innen- und Arpartheidspolitik Bothas in vielen Dingen moderater als die seiner Vorgänger. Er legalisierte die Ehe zwischen verschiedenen Rassen, die zuvor verboten war, und hob das Verfassungsverbot gegen Parteien auf, die sich das Rassenproblem zum Programm gemacht hatten. Ebenso lockerte er das Group Areas Act, welches die "Nicht-Weißen" vom Wohnen in bestimmten Gebieten fernhielt, und garantierte den Farbigen, was auch die zahlreichen Nachkommen der indischen Fremdarbeiter aus der Kolonialzeit beinhaltete, ein Minimum an politischen Rechten. Botha blockierte jedoch alle Pläne, den schwarzen Südafrikanern das volle politische Stimmrecht zu geben. So war er dann auch nur aus ökonomischen Gründen bereit, jene für ihn mehr unpolitischen Folgen der Apartheid als Kompromiss zu lockern - am zentralen Aspekt der Rassentrennung und der weißen Minderheitsregierung ließ er jedoch keinen Zweifel aufkommen.

Es gilt als erwiesen, dass Botha in den 1980er-Jahren Bombenattentate auf die Hauptquartiere des Südafrikanischen Kirchenrates in Auftrag gegeben hat [1]. Die Staatsführung vermutete dort ein geheimes Büro des African National Congress (ANC) und des Gewerkschaftsdachverbandes.

Bothas im ganzen kompromisslose Politik polarisierte seine eigene Partei, die daraufhin in verschiedene Flügel gespalten wurde. 1989 war die Gegenstimmung in der Regierung und seiner Partei so stark geworden, dass er zurücktrat, und der moderatere Frederick Willem de Klerk zum Präsidenten gewählt wurde.

Quellen

  1. BBC: TRC findings: PW Botha, 29. Oktober 1998



 

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