Realm culture chamber

the realm culture chamber (RKK) is one to 22. September 1933 of the “realm Minister for public enlightenment and propagandaJoseph Goebbels by law created institution and instrument of the National Socialist cultural policy for synchronising all ranges of the culture life and for the regulation of the social and economic interests of the culture-creative. Die Reichskulturkammer hatte ihren Sitz in Berlin. Während die Verwaltung gemeinsam mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda am Wilhelmplatz 8/9 untergebracht war, verteilten sich die übrigen Kammern und Verbände über zahlreiche Dienstsitze im gesamten Stadtgebiet.

Inhaltsverzeichnis

Gründung

Die Gründung der RKK im September 1933 erfolgte nicht als Umsetzung eines langfristigen Plans zur Kontrolle der deutschen Künstlerschaft. Vielmehr war die Schaffung einer berufsständischen Dachorganisation mit Zwangsmitgliedschaft für alle im Kulturbereich tätigen Deutschen eine Maßnahme zur Abwehr der Kontrollansprüche der von Robert Ley geführten Deutschen Arbeitsfront (DAF). Diese war im Sommer 1933 bestrebt, die Zwangsmitgliedschaft in der DAF auch auf die Künstlerinnen und Künstler auszudehnen. Die RKK war für Joseph Goebbels somit ein Ausweg, um dem drohenden Verlust kulturpolitischer Kompetenzen zu entgehen.

Aufbau und Leitung

Den Vorsitz übernahm Goebbels selbst als Präsident. Die Reichskulturkammer untergliederte sich in 7 Einzelkammern:

Adolf Ziegler wurde 1936 zum Präsidenten der Reichskammer der Bildenden Kunst ernannt. Später erhielt er die Aufgabe, alle Kunstwerke, die nicht den künstlerischen und ideologischen Vorstellungen der NS-Diktatur entsprachen, aus den Museen zu entfernen.

Vizepräsidenten der Reichskulturkammer waren zwischen 1933 und 1945 Walther Funk, Leopold Gutterer, Karl Hanke und Werner Naumann. Hieran ist auch die besonders enge Verflechtung mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda erkennbar, denn alle Vizepräsidenten der RKK waren zugleich auch die jeweils ersten Staatssekretäre des RMVP.

Als Geschäftsführer - auch Reichskulturwalter genannt - der RKK fungierten unter anderem Hans Schmidt-Leonhardt, Franz Moraller und Hans Hinkel. Letzterer wurde von Goebbels mit dem Sonderauftrag zur "Entjudung des deutschen Kulturlebens" berufen.

Aufgaben

Das Hauptziel der Reichskulturkammer war die staatliche Organisation und Überwachung bzw. Kontrolle der Kultur. Demnach diente die Reichskulturkammer der Gleichschaltung der Kultur, um alle gesellschaftlichen Bereiche zu kontrollieren. Wer Kunst- und im weitesten Sinne Kulturschaffender war, mußte der jeweils für ihn zuständigen Einzelkammer angehören. Wer keinen Ariernachweis erbringen konnte, wurde nicht aufgenommen oder, soweit er schon einer Kammer angehörte, wieder ausgeschlossen. Dies kam einem Berufsverbot gleich, das in erster Linie jüdische Kulturschaffende, aber auch solche Künstler betraf, die aus Sicht des Nazi-Regimes Entartete Kunst produzierten und von Goebbels verächtlich als „Kulturbolschewisten“ bezeichnet wurden.

1936 wurde die Moderne Kunst verboten und viele Kunstwerke wurden aus Museen entfernt. Mehrere Kunstwerke wurden in der „Ausstellung für entartete Kunst“ in München gezeigt und teilweise ins Ausland verkauft oder sie wurden zerstört. Am 18. Juli 1937 wurde in München das “Haus der Deutschen Kunst” eröffnet. Es sollte das Volk der Deutschen Kunst näher bringen. Gute Kunst wurde von den Nazis als „gesund“ und „artgemäß“ definiert. Blut und Boden, abgekürzt Blubo, war das Ziel des Nationalsozialismus.

Zeitgenössische Publikationen

  • Hans Hinkel: Handbuch der Reichskulturkammer. Berlin: Deutscher Verlag für Politik und Wirtschaft 1937.
  • Hans Schmidt-Leonhardt: Die Reichskulturkammer. Berlin/Wien 1936.
  • Karl-Friedrich Schrieber u.a. (Hg.): Das Recht der Reichskulturkammer. Sammlung der für den Kulturstand geltenden Gesetze und Verordnungen, der amtlichen Anordnungen und Bekanntmachungen der Reichskulturkammer und ihrer Einzelkammern. 2 Bände. Berlin: Verlag Walter de Gruyter & Co. 1943.

Literatur

  • Volker Dahm: Anfänge und Ideologie der Reichskulturkammer. Die "Berufsgemeinschaft" als Instrument kulturpolitischer Steuerung und sozialer Reglementierung. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (VfZ) 34/1986, S. 53-84.
  • Alan E. Steinweis: Art, Ideology and Economics in Nazi Germany: The Reich Chambers of Music, Theater and the Visual Arts. Univ. of North Carolina Press: Chapell Hill 1996, ISBN 0-807-84607-4

Siehe auch

Weblink

 

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