Black list

a black list (often also English blacklist) is a list of instances - for example persons or telephone connections - who are to be disadvantaged in the comparison to the public. This disadvantage can express itself among other things in social discrimination or technical restriction. Das Gegenstück zur schwarzen Liste bezeichnet die so genannte Weiße Liste (whitelist ), bei der die auf der Liste genannten Instanzen gegenüber der Allgemeinheit bevorzugt werden.

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Schwarze Listen im Zusammenhang mit E-Mail

Im Zusammenhang mit E-Mail ist eine Schwarze Liste eine Liste mit Domains, E-Mail-Adressen, IP-Adressen bzw. n-Tupeln dieser Daten. Passt eine E-Mail zu einem der gelisteten Datensätze, kann sie beim Empfang speziell behandelt werden. Das kann komplette Ablehnung, Verzögerung, Löschung oder Kennzeichnung als Spam (vergleiche auch Spamfilter und Greylisting) sein. Schwarze Listen können dabei lokal geführt werden oder aber auf zentralen Servern als so genannte Realtime Blackhole List (RBL). Abhängig vom Einsatzzweck wird teilweise auch eine Kombination beider Arten verwendet.

Weitere Beispiele Schwarzer Listen

  • In Brasilien veröffentlichen alle Tageszeitungen einmal jährlich die so genannte Lista Negra, ein Verzeichnis aller Großgrund- und Hacienden-Besitzer, die Sklavenarbeit auf ihren Wirtschaftsbetrieben ausbeuten. Sklavenarbeit ist in Brasilien ein großes Problem, die Namen einiger der größten Wirtschaftsunternehmen erscheinen auf der Lista Negra.
  • Informationssammlungen von Radikalen über politische Gegner im Rahmen der Anti-Antifa oder Antifa werden ebenfalls als Schwarze Listen bezeichnet. So führen linksextreme Gruppierungen wie die antifaschistische Bewegung schwarze Listen, ebenso rechtsextreme Gruppierungen.
  • Im Naturschutz kennt man in der Schweiz Schwarze Listen für Neophyten, die sich so stark und rasch ausbreiten, dass sie viele andere für den betreffenden Lebensraum charakteristische Arten verdrängen.
  • Index librorum prohibitorum amtlich vom Apostolischen Stuhl herausgegebenes Verzeichnis verbotener Bücher
  • In Diktaturen können Schwarze Listen mit politischen Gegnern geführt werden. Das klassische historische Beispiel sind die Proskriptionslisten, die im alten Rom zu Zeiten Sullas verwendet wurden; auf ihnen standen die Namen missliebiger politischer Gegner, die ermordet werden sollten.
  • Liste von Telefonvorwahlen (z. B. 0190, 0900, 0137, ...), deren Anwahl verhindert werden soll.
  • Liste von Rufnummern, von denen eingehende Telefonate automatische abgewiesen werden sollen (siehe hierzu auch CLIP)
  • Programme mit schwarzgelisteten (englisch blacklisted ) Namen lassen sich nicht ausführen, so könnte z.B. eine Schule KaZaA und ICQ in eine Blacklist eintragen.
  • Schwarze Liste unsicherer Fluggesellschaften. Diese wird seit 2005 von verschiedenen Ländern veröffentlicht und führt alle Fluggesellschaften auf, welche die Betriebsbewilligung aus Sicherheitsgründen verloren haben. Diese Liste ist ein medienwirksames politisches Instrument, welches jedoch die Sicherheitskultur in der Zivilluftfahrt direkt angreift.
  • Ca. alle drei Monate, wird die neue Schwarze Liste der Fluggesellschaften von der EU aktualisiert
  • Schwarze Liste "Beznesser", abgeleitet vom englischen Wort Business das Geschäft mit europäischen Frauen in orientalischen Ländern, wie Tunesien, Ägypten, Türkei und Marokko. http://www.1001Geschichte.de
  • Die USA betreibt in ihrem "Krieg der Zivilisationen" Blacklisting nicht mehr nur gegen verdächtige Personen (Terroristen), sondern auch gegen Firmen, wie z.B. Banken. So wurde z.B. die Schweizer Großbank UBS vom Federal Reserve System (US-Zentralbank) mit einer Buße von hundert Millionen Dollar dafür bestraft, mit dem Iran Bankgeschäfte gemacht zu haben. [1]

Siehe auch

Weblinks

 

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