Steve McQueen

Terence Steven McQueen (* 24. March 1930 in Beech Grove / Indianapolis, Indiana, the USA; † 7. November 1980 in Juárez, Mexico) was an US-American film and television actor and an amateur running driver.

life

Steve McQueen began its actor training 1952 at a play school in New York. Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1956 als Mitglied einer Jugendbande in zwei Szenen des Boxerfilms Eine Handvoll Dreck. Die Hauptrolle des Boxers Rocky Graziano spielte Paul Newman. Danach entstanden unter anderem der Kriegsfilm Bis das Blut kocht, in dem er mit Frank Sinatra und Gina Lollobrigida auftrat, sowie der Science-Fiction-Film Blob-Schrecken ohne Namen, in dem ein Materieklumpen aus dem Weltall auf die Erde stürzt, unaufhörlich weiterwächst und eine Kleinstadt bedroht.

Der Chef der Produktionsfirma Four Star Production Dick Powell verpflichtete McQueen für die US-amerikanischen Fernsehserie Der Kopfgeldjäger, da er ihm in dem Spielfilm Blob-Schrecken ohne Namen gefallen hatte. Die Serie machte McQueen einem breiten Publikum bekannt. Zwischen den Jahren 1958 und 1961 entstanden insgesamt 94 Folgen mit McQueen in der Rolle des Josh Randell.

Bekannt wurde McQueen 1960 durch das Remake des Akira Kurosawa Klassikers Die sieben Samurai: Die Handlung wurde in den Wilden Westen verlegt und der Western erschien unter dem Titel Die glorreichen Sieben in den Kinotheatern. Produziert wurde der Film von der Mirisch Corporation und vom Filmunternehmen United Artists in die Kinos gebracht. Sieben Revolverhelden, Glückspieler und Abenteurer stehen einem Dorf in Mexiko bei, das von Banditen terrorisiert wird. Die Rollen der sieben Revolverhelden sind neben McQueen mit Yul Brynner, James Coburn, Horst Buchholz, Robert Vaughn, Charles Bronson und Brad Dexter besetzt worden. Den gegnerischen Bandenchef spielte Eli Wallach. McQueens Gage betrug 100.000 Dollar.

Seinen Durchbruch als Filmstar hatte er mit dem Drama Cincinnati Kid, in dem er an der Seite von Edward G. Robinson einen ehrgeizigen Pokerspieler darstellt. Weitere Filme der 60er Jahre waren der Western Nevada Smith, der Krimi Bullitt und der in China spielende Kriegsfilm Kanonenboot am Yang Tse Kiang, in dem er den Matrosen Jake Holman mimt. Für die Rolle im Film der 20th Century Fox erhielt er seine einzige Oscarnominierung.

Des Weiteren hatte er 1963 eine Rolle in dem Kriegsfilm Gesprengte Ketten. Der Film sollte ursprünglich in Kalifornien gedreht werden, man entschied sich jedoch für einen Drehort in der Nähe von München. Zitat des Regisseurs: "You know what Germany looks like? It looks like Germany!". Viele der ansässigen Studenten wurden als Nebendarsteller angeheuert. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich im Kriegsgefangenenlager Stalag Luft 3 zugetragen hatte. Nur die Flucht auf einem Motorrad wurde speziell auf Steves Wunsch dem Drehbuch hinzugefügt.

Populär ist McQueens Darstellung des wohlhabenden und seriösen Geschäftsmanns Thomas Crown im Kinofilm Thomas Crown ist nicht zu fassen. Aus Langeweile raubt Crown Banken aus und lässt sich nebenbei auf ein Katz-und-Maus-Spiel mit der von Faye Dunaway gespielten Versicherungsdetektivin ein. 1999 erschien das Remake Die Thomas Crown Affäre mit Pierce Brosnan und Renee Russo in den Hauptrollen.

In der im Jahr 1905 spielenden Komödie Die Gauner stellte er einen Chauffeur dar, der mit dem Enkel seines Chefs eine ausgedehnte Spritztour unternimmt.

Wie seine Kollegen Paul Newman und James Garner fand Steve McQueen Gefallen am Motorsport. 1970 wurde er beim 12-Stunden-Rennen von Sebring Zweiter auf einem Porsche 908/02, hauptsächlich dank seines Mitfahrers Peter Revson und der Ausfälle vieler Konkurrenten. Ein Einsatz im 24-Stunden-Rennen von Le Mans auf einem Porsche 917 zusammen mit Jackie Stewart wurde 1971 abgelehnt. McQueen durfte aber von einen am Wettbewerb teilnehmenden Porsche 908 authentische Rennszenen für den von ihm produzierten Film Le Mans drehen lassen. Der Film wurde auf Grund der mageren Handlung und der wenigen Dialoge kein Erfolg beim Publikum, ist aber für Motorsport-Fans eine interessante Dokumentation.

Mit dem Regisseur Sam Peckinpah drehte Steve McQueen das Drama Junior Bonner aus dem Milieu der Rodeoreiter, sowie an der Seite von Ali McGraw den blutigen Krimi Getaway, in dem ein Gangster mit seiner Frau über die amerikanisch-mexikanische Grenze flieht. McQueen lernte bei der Produktion des Gangsterfilms Ali McGraw kennen. Der Schauspieler war von 1973 bis 1978 mit seiner Kollegin verheiratet.

Einen Ausbrecher spielte McQueen in der Romanverfilmung Papillon. Das Buch wurde von Henri Charrière geschrieben. McQueen und Dustin Hoffman sind zwei Gefangene, die aus einer Strafkolonie in Französisch-Guayana ausbrechen und versuchen, in die Zivilisation zurückzukehren.

Neben Paul Newman spielte McQueen die gleichberechtigte Hauptrolle in dem Katastrophenfilm Flammendes Inferno.

Seine ungewöhnlichste Rolle spielte McQueen 1978 in Ein Volksfeind, einer Verfilmung von Henrik Ibsens gleichnamigem Theaterstück, das im Norwegen des Jahres 1880 spielt. McQueen mit buschigem Vollbart warnt als Arzt Dr. Thomas Stockmann vor unsauberem Wasser und wird deswegen zum Volksfeind erklärt.

Seine letzte Rolle spielte McQueen 1980 als Kopfgeldjäger in dem Krimi Jeder Kopf hat seinen Preis.

Noch während der Dreharbeiten erkrankte er an Lungenkrebs. Steve McQueen war stets starker Raucher gewesen, dazu hatte er in seiner Zeit bei der US Marine oft mit asbesthaltigen Materialien arbeiten müssen.

Er wandte sich an einen deutschen Krebs-Spezialisten, bei dem sich später auch Bob Marley in Behandlung gab. Die Therapie schlug jedoch nicht an. Auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden reiste er nach Mexiko. In einer Klinik in Juárez verstarb er im Alter von 50 Jahren an einem Asbestmesotheliom, einer seltenen Form von Lungenkrebs.

Filmografie

  • 1953 - Girl on the Run (Girl on the Run)
  • 1956 - Eine handvoll Dreck (Somebody Up There Likes Me) Inhalt
  • 1958 - Der Gangsterkönig von New York (Never Love a Stranger)
  • 1958 - Blob, Schrecken ohne Namen (The Blob)
  • 1958 - 1961 - Der Kopfgeldjäger (Wanted: Dead or Alive)
  • 1959 - The Great St. Louis Bank Robbery (The Great St. Louis Bank Robbery)
  • 1959 - Bis das Blut kocht (Never So Few)
  • 1960 - Die glorreichen Sieben (The Magnificent Seven)
  • 1961 - Die Heiratsmaschine (The Honeymoon Machine)
  • 1962 - Die ins Gras beißen (Hell Is for Heroes)
  • 1962 - Wir sind alle verdammt (The War Lover)
  • 1963 - Gesprengte Ketten (The Great Escape)
  • 1963 - Verliebt in einen Fremden (Love with the Proper Stranger)
  • 1963 - Soldier in the Rain (Soldier in the Rain)
  • 1965 - Die Lady und der Tramp (Baby the Rain Must Fall)
  • 1965 - Cincinnati Kid (The Cincinnati Kid)
  • 1965 - Nevada Smith (('Nevada Smith)
  • 1966 - Kanonenboot am Yang Tse Kiang (The Sand Pebbles)
  • 1968 - Thomas Crown ist nicht zu fassen (The Thomas Crown Affair)
  • 1968 - Bullitt (Bullit)
  • 1969 - Die Gauner (The Reivers)
  • 1971 - Le Mans (Le Mans)
  • 1972 - Junior Bonner (Junior Bonner)
  • 1972 - Getaway (The Getaway)
  • 1973 - Papillon (Papillon)
  • 1974 - Flammendes Inferno (The Towering Inferno)
  • 1976 - Dynamite Trio (Dixie Dynamite)
  • 1978 - Ein Feind des Volkes (An Enemy of the People)
  • 1980 - Ich, Tom Horn (Tom Horn)
  • 1980 - Jeder Kopf hat seinen Preis (The Hunter)

Weblinks

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| * Literatur von und über Steve McQueen im Katalog der DDB

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