Hard labour in the time of the national socialism

for the hard labour in the time of the national socialism became during the Second World War according to different estimations between approx. sieve and up to eleven million humans to the hard labour everywhere in the German Reich used, which obligation-recruits most by far.

Der Gauleiter von Thüringen, Fritz Sauckel, wurde 1942 zum Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz (GBA) ernannt. 1946 wurde Sauckel im Rahmen der Nürnberger Prozesse zum Tode verurteilt und hingerichtet.


Inhaltsverzeichnis

Ausmaß der Zwangsarbeit

Im Spätsommer 1944 stellten sie etwa ein Viertel aller in der gesamten deutschen Wirtschaft beschäftigten Arbeitskräfte. So gab es kaum einen Betrieb, weder in der Industrie noch in der Landwirtschaft, der keine Zwangsarbeitskräfte einsetzte. Diese Menschen stammten aus allen von der Wehrmacht besetzten Ländern Europas, die meisten aus Polen und der damaligen Sowjetunion, letztere auch als Ostarbeiter bezeichnet. Viele von ihnen waren sehr jung; etwa die Hälfte waren Mädchen und Frauen.

Ziele

Ziele der Zwangsarbeit waren insbesondere die Steigerung bzw. Aufrechterhaltung der Produktion in Rüstungsindustrie und Landwirtschaft, aber auch die physische Vernichtung von Menschen aus rassenideologischen bzw. politischen Gründen. Die Ausbeutung der Zwangsarbeitenden fand häufig unter fürchterlichen Umständen statt, vor allem in der Rüstungsindustrie [1] und im Bergbau[2]. Aber auch in der Land-[3] und Forstwirtschaft[4], in mittelständischen und kleineren Betrieben[5] oder in kirchlichen Einrichtungen[6], waren sie als faktisch Rechtlose den rigiden, insbesondere rassistisch begründeten Reglementierungen und Zwangsmaßnahmen der NS-Behörden unterworfen und der Willkür ihrer deutschen Arbeitgeber und Vorgesetzten ausgeliefert.

Dokument litauischer Arbeiterin

Betroffene Gruppen

Zwangsarbeitende lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

Zur völkerrechtlichen Bewertung des Zwangsarbeitseinsatzes von Kriegsgefangenen

Mahnmal für drei von den Nazis auf dem Ennert bei (Bonn) ohne Gerichtsverfahren hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter
Mahnmal für drei von den Nazis auf dem Ennert bei (Bonn) ohne Gerichtsverfahren hingerichteten polnischen Zwangsarbeiter

Nicht selten wird die Meinung vertreten, dass Kriegsgefangene keine Zwangsarbeiter gewesen seien. Diese Position lässt sich so nicht aufrechterhalten. Hier ist differenziert zu prüfen, inwieweit die bestehenden völkerrechtlichen Normen – die Haager Landkriegsordnung von 1907 und die Genfer Konvention von 1929 – beim Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen beachtet wurden. Das Deutsche Reich und die Wehrmacht verstießen hier massiv gegen das Völkerrecht; die Behandlung der verschiedenen Nationalitäten der Kriegsgefangenen war an der Rassenhierarchie der NS-Ideologie ausgerichtet. Kriegsgefangenen, vor allem aus Polen und der Sowjetunion, sowie italienischen Militärinternierten wurden die geltenden völkerrechtlichen Normen vorenthalten. Dies gilt auch in Bezug auf deren Arbeitseinsatz. Eingeschränkt beachtet wurde aus gewissen außenpolitischen Rücksichtnahmen das Völkerrecht gegenüber französischen Kriegsgefangenen. Um die einengenden völkerrechtlichen Bestimmungen beim Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen zu umgehen, wurden viele Kriegsgefangenengruppen formal in den Zivilstatus versetzt. Davon betroffen waren u.a. die polnischen und ein Teil der französischen Kriegsgefangenen. War diese Umwandlung in den Zivilstatus bei anderen Nationalitäten nicht möglich oder gewollt, wurden die Gefangenen der Leistungsernährung unterworfen, d.i. die Koppelung der Lebensmittelration an die individuelle Arbeitsleistung. Dies betraf insbesondere die sowjetischen Kriegsgefangenen. (Was u.a. dazu führte, dass von den insgesamt ca. 5,7 Millionen russischen Kriegsgefangenen etwa 3,3 Millionen in deutscher Gefangenschaft umkamen.) Einzig gegenüber den angloamerikanischen Kriegsgefangenen hielt man sich weitgehend an die bestehenden völkerrechtlichen Bestimmungen.

Insofern ist davon auszugehen, dass Kriegsgefangene, die zur Arbeit eingesetzt wurden – außer der letztgenannten Gruppe – im völkerrechtlichen Sinne Zwangsarbeit verrichteten.

  • Vgl. zu diesem Komplex: Spoerer, Hakenkreuz, S.99 ff.

Bewertung

Der massenhafte Ausländer-Einsatz in Deutschland war für den NS-Staat von einem grundsätzlichen Widerspruch gekennzeichnet: Einerseits machte die Kriegswirtschaft es dringend notwendig, Zwangsarbeitende als Ersatz für die millionenfach eingezogenen deutschen Männer zu verwenden, insbesondere nach dem Scheitern der zunächst erfolgreichen Blitzkriegstrategie und der dann immer größer werdenden deutschen Verluste. Andererseits widersprach es der NS-Ideologie, Fremdvölkische in Deutschland zu beschäftigen. Man fürchtete um die Blutreinheit des deutschen Volkes und sah in der massenhaften Beschäftigung von feindlichen Ausländern im Reich sicherheitspolitische Gefahren. Dieser Widerspruch führte zur Ausgrenzung der Fremdvölkischen im Deutschen Reich unter Zuhilfenahme brutaler staatlicher Zwangsmaßnahmen. Insbesondere waren davon die als rassisch minderwertig verachteten Menschen aus Polen und noch stärker die aus der Sowjetunion betroffen. „Die von dem NS-Regime erlassene rassistische Hierarchie (in Bezug auf die Zwangsarbeitenden) stimmte dabei weitgehend mit der populären Vorurteilsstruktur der deutschen Bevölkerung überein.“

Der Komplex NS-Zwangsarbeit wurde lange Zeit verleugnet oder bagatellisiert. Erst seit den achtziger Jahren wird er erforscht. Im Jahr 2000 hat der Bundestag die Bundesstiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" eingerichtet, die Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter bereitstellen soll. Kriegsgefangene sind aus dem Kreis der Leistungsempfänger ausgeschlossen. Auch wenn der Begriff "Zwangsarbeiterentschädigung" verwendet zu werden pflegt, handelt es sich nicht um eine Entschädigung, sondern vielmehr um eine Geste, mit der sich die Bundesregierung zu ihrer moralischen und politischen Verantwortung bekennt. Darüber hinaus sollte ein ausreichendes Maß an Rechtssicherheit deutscher Unternehmen und der Bundesrepublik Deutschland insbesondere angesichts von Sammelklagen in den USA hergestellt werden. Eine Entschädigung erhalten nur diejenigen Antragsteller, die durch Dokumente beweisen können, dass sie Zwangsarbeit leisten mussten, oder die dies auf anderem Wege glaubhaft machen können; Dokumente sind in vielen Fällen nicht überliefert, die Glaubhaftmachung setzt die Erinnerungsfähigkeit der mittlerweile hochbetagten Antragsteller ebenso voraus wie die Kommunikation der Erinnerungen an die am Antragsverfahren beteiligten Einrichtungen.

Siehe auch

Beispiele:

Literatur

  • Klaus Barwig (Herausgeber): "Entschädigung für NS-Zwangsarbeit. Rechtliche, historische und politische Aspekte", Baden-Baden 1998;
  • Helga Bories-Salawa: "Franzosen im 'Reichseinsatz'. Deportation, Zwangsarbeit, Alltag. Erfahrungen und Erinnerungen von Kriegsgefangenen und Zivilarbeitern." Verlag Lang, Frankfurt/Main, Bern, New York 1996;
  • Ulrich Herbert (Herausgeber): "Europa und der 'Reichseinsatz'. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge in Deutschland 1938 - 1945." Essen 1991;
  • derselbe: "Fremdarbeiter. Politik und Praxis des 'Ausländer-Einsatzes' in der Kriegswirtschaft des Dritten Reiches". Neuauflage, Bonn 1999;
  • Mark Spoerer: "Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz", Stuttgart/München 2001.
  • Gabriele Lotfi: "Fremdvölkische im Reichseinsatz. Eine Einführung zum Thema NS-Zwangsarbeit." In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Heft 7/2000, S. 818 f.
  • Holger Menne, Michael Farrenkopf (Bearbeiter): "Zwangsarbeit im Ruhrbergbau während des Zweiten Weltkrieges. Spezialinventar der Quellen in nordrhein-westfälischen Archiven." DBM, Bochum 2004 (online).
  • Thomas Urban, ÜberLeben und Sterben von Zwangsarbeitern im Ruhrbergbau, Münster 2002;
  • Andreas Maislinger: Fremdarbeiter und Kriegsgefangene. In: Widerstand und Verfolgung in Tirol 1934-1945, Band 1, Wien 1984, S. 388-414 und 615-617
  • Ralf Bierod: Der Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener in der Forstwirtschaft und im Güterumschlag der Provinz Hannover 1941-1945, Magisterarbeit Universität Hannover, Hannover 1992.
  • Klaus Barwig (u.a.) (Hrsg.): Zwangsarbeit in der Kirche. Entschädigung, Versöhnung und historische Aufarbeitung, Stuttgart 2001, ISBN 3-926297-83-2.
  • Uwe Kaminsky: Dienen unter Zwang. Studien zu ausländischen Arbeitskräften in Evangelischer Kirche und Diakonie im Rheinland während des Zweiten Weltkriegs, 2. Auflage Bonn 2002, ISBN 3-7749-3129-1.
  • Jochen-Christoph Kaiser: Zwangsarbeit in Diakonie und Kirche 1939-1945, Kohlhammer-Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-01834-7.


Weblinks

 

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